TSV Karlburg - SV Garitz 2:0 (1:0) - Torfolge: 1:0 Thilo Wilke (13.), 2:0 Tobias Wießmann (Foulelfmeter/94.).

Der Aufsteiger überzeugte an der Mainlände auch in kämpferischer Hinsicht, doch wie vor acht Tagen in Frammersbach zeigte sich der Gegner im Abschluss einfach cleverer. Aus einem Fehlpass der Grün-Weißen heraus gelang den Gastgebern der Führungstreffer. In der Vorwärtsbewegung passte Henrik Wijn in den Fuß des TSVlers Manuel Römlein. Dessen scharfen Schuss musste Keeper Bastian Reusch prallen lassen, Thilo Wilke schaltete am schnellsten und staubte ab. Die Gäste suchten sofort die Offensive und besaßen die erste klare Chance zum Ausgleich. Nachdem Wijn freistehend an Torhüter Ledezma gescheitert war, zirkelte Andrzej Sadowski den nachfolgenden Eckball auf den Kopf von Benedikt Lang, der aber nur den Pfosten traf. Kurz darauf strich ein Kopfball von Konstantin Papadopoulos um Zentimeter am Karlburger Gehäuse vorbei. Die defensiv agierenden Platzherren hatten kurz vor dem Seitenwechsel das 2:0 auf dem Fuß, doch der freigespielte Tim Reiner verzog.

Nach der Pause erhöhten die Sadowski-Schützlinge noch einmal das Tempo, aber neuerlich versagten die Nerven. Nachdem Ledezma einen Abschlag irrtümlich dem eingewechselten Bastian Schober auf den Schlappen legte, zögerte dieser so lange, dass unter Bedrängnis nur ein Kullerball herauskam. "Auch Bastian Schober fehlt das Selbstvertrauen", so Werner, "früher hätte er den Ball samt Torhüter in die Maschen gejagt". Für große Proteste der SV-Fans sorgte der Unparteiische, als er einen Treffer von Manuel Krieter, der sich maximal auf gleicher Höhe glaubte, wegen Abseitsstellung nicht anerkannte. In der Nachspielzeit attackierte Arthur Gerlinger seinen Gegenspieler zu ungestüm, Tobias Wießmann verwandelte den Strafstoß sicher. "Die Mannschaft hat sich gleich nach dem Abpfiff auf einen Sieg im nächsten Spiel eingeschworen", berichtete Werner.

Garitz: Reusch - Gerlinger, Bieber, Schmitt, Wijn (56. Glöckler) - Voll, Cazzella, Krieter, Sadowski - Lang (76. Böhm), Papadopoulos (56. Schober).