TSV Iphofen - TV/DJK Hammelburg II 2:3 (25:23, 17:25, 27:29, 26:24, 9:15) - Mit viel Motivation starteten die jungen Saaledamen in dieses Match. Dank einer soliden Annahme war der Satzverlust zu Beginn schnell Vergangenheit. Selbst die kurzzeitige Verletzung von Maxi Bindrum, die von ihrer eigenen Mitspielerin "ausgeknockt" wurde und mit einer blutenden Nase das Spielfeld verließ, brachte den Hammelburger Erfolgszug in den nächsten beiden Sätzen nicht mehr zum Stehen. Iphofen meldete sich aber wieder zurück und erzwang den Tiebreak. Das zu erwartende Kopf-an-Kopf-Finale blieb dank guter Hammelburger Aufschläge aber aus.

TV/DJK Hammelburg II - TV Aschaffenburg 0:3 (18:25, 22:25, 24:26) - Durch Eigenfehler in Angriff und Abwehr ging zunächst kaum Gefahr von den Saaledamen aus. Bis zum 14:24 im zweiten Durchgang dauerte diese "Aufbauphase" für den Gegner an. Aschaffenburg staunte nicht schlecht über die Aufschlag-Serie von Linda Bauer. Erst mit einer ungewöhnlich harten Angriffsaktion konnte der TV/DJK gestoppt werden. Die Botschaft jedoch blieb, dass Hammelburg nicht als Laufkundschaft angetreten war. Mit einer knappen Satzniederlage endete aber das verspätete Aufbegehren der Saaledamen.

TSV Lohr - TSVgg Hausen 3:0 (25:19, 25:16, 25:22) - Mit zwei Aufschlagserien waren die Gastgeber aus Lohr bereits auf 21:12 davongeeilt. Ebenfalls gute Aufschläge von Annemarie Reuß sowie effektive Blockarbeit brachten Hausen auf 19:21 heran, doch damit war Schicht im Schacht. Eine kollektive Angriffsflaute machte es den Gastgebern leicht, auf 2:0 nach Sätzen zu erhöhen, Trainer Robert Seller reagierte auf das deutliche Ergebnis und stellte sein Team um. Vor allem die Einwechslung von Linda Meier führte zu einer deutlichen Belebung des Angriffs. Zum ersten Mal herrschte Ausgeglichenheit am Netz. Allerdings nur bis zum 22:22, dann hieß es erneut und endgültig Endstation für die TSVgg. "Unser Block und Angriff waren einfach zu schwach", bilanzierte Trainer Seller.

TSVgg Hausen - TV Faulbach 1:3 (23:25, 27:25, 15:25, 24:26) - Im Nachhinein unverständlich, dass gegen Faulbach nichts Zählbares heraussprang. Gute Aufschläge von Katharina Lutz, gepaart mit der Durchschlagskraft von Elisabeth Kühnlein am Netz sowie der tadellos arbeitenden Libera Yvonne Floth, ebneten mit 23:19 den Weg zum Satzerfolg. Diesen ließen die Häusler jedoch liegen. Im zweiten Anlauf machte es die TSVgg besser. Beim 24:25 wehrte Hausen einen Satzball ab. Linda Meier kam zum Aufschlag und machte dank des guten Blocks von Janine Cronacher den Sack zu. In diesem Stil sollte es eigentlich weitergehen. Das getankte Selbstvertrauen reichte jedoch nur bis zum 12:16, ehe eine Aufschlagserie der Faulbacher das Seller-Team vorzeitig in die Knie zwang. Doch schon bald winkte der Tie-Break. Katharina Lutz machte die Vorarbeit mit ihren harten Aufschlägen. Anja Sellers Blockarbeit brachte das Team weiter voran. Vermehrte Angriffe über Mittelblockerin Johanna Kirchner sorgten für die 24:19-Führung. Gedanklich war wohl jeder schon im fünften Satz, nicht so Faulbach, das energisch dagegen hielt. Hausen konnte am Netz einfach keinen Ball mehr "tot" machen. Der Gegner tat sich zwar ebenfalls schwer, machte alerdings den entscheidenden Punkt. "Zwei so dicke Führungen am Satzende herzugeben, war schon bitter. Hoffentlich passiert uns das nicht noch einmal", sagte Seller.