TV Trennfurt II - TV/DJK Hammelburg II 0:3 (21:25, 21:25, 18:25).
TV/DJK-Trainer Olli Burtchen hatte in Sachen Aufstellung einiges ausprobiert. Nach einem holprigen Beginn fanden die Saalestädter schnell zu gewohnter Stärke. Vor allem dank der Dynamik und Schlagkraft von Leonhard Hepp ging der erste Satz an die TV/DJK-Youngster. Im zweiten Satz schlich sich ein wenig der Schlendrian ein durch vergebene Angaben und unnötige Fehler am Netz. Mit Marco Böse brachte der Trainer mehr Routine aufs Feld, stellte auf zwei weiteren Positionen um, was sich auszahlen sollte. Vor allem Felix Schultheiss setzte seine Angreifer immer wieder geschickt ein.

TV/DJK Hammelburg II - TV Mömlingen II 0:3 (22:25, 22:25, 16:25).
Mit viel Dynamik und Schlagkraft erzwang die junge Hammelburger Truppe ein ausgeglichenes Spiel. Der erste Mömlinger Etappenerfolg war der größeren Routine geschuldet, standen doch zwei Spieler auf dem Parkett, die in der Vorsaison noch zum Kader der ersten Mannschaft gehörten. Im zweiten Satz lagen die TV/DJK-Cracks schnell aussichtslos zurück aufgrund von Annahmeschwächen. Eine Auszeit des Trainers brachte neue Motivation, doch aufkommende Hektik verhinderte den Ausgleich nach Sätzen. Weil sich drei Angreifer beruflich abgemeldet hatten und Lorenz Karlitzek für Kempfenhausen auflief, fehlten die Alternativen, um eine Wende herbei zu führen. Zu groß war in der Folge der Kraftverlust.

TV Bad Brückenau - TV Haßfurt II 3:1 (25:23, 25:10, 22:25, 25:15).
Trotz ungewohnter Aufstellung setzten die Sinnstädter den Aufsteiger mit variablen Aufschlägen unter Druck. Angesichts einer 20:13-Führung war der erste Satz gedanklich schon gewonnen. Leichtsinnsfehler schlichen sich ein. Unbestraft, weil Paul Dück den Siegespunkt setzte. Gänzlich chancenlos war Haßfurt im zweiten Satz mit starken Aufschlagserien von Matthias Fabinger und Vitalij Stanovkin. Zu große Lockerheit brachte allerdings den Gegner ins Spiel zurück. "Durch zwei ungewohnte Spielerwechsel zu Beginn des Satzes habe ich meine Mannschaft verunsichert", übte FC-Trainerin Maika Siliberto Selbstkritik. Der Ausrutscher wurde korrigiert mit starken Aktionen von Alexander Stanovkin, Rene Ahlswede und Neuzugang Alexander Kusnezow.

TV Bad Brückenau - TV Ochsenfurt 1:3 (10:25, 25:17, 10:25, 15:25).
Weniger gut lief es gegen die erfahrenen Ochsenfurter, die den ersten Satz quasi ohne Gegenwehr gewannen. "Zeigt Kampfgeist und geht mit Spaß in den nächsten Satz", motivierte Trainerin Maika Siliberto. Gesagt getan, die Brückenauer präsentierten sich wieder als würdige Gegner und packten sich den Abschnitt mit einer prima Mannschaftsleistung. Leider eine Momentaufnahme, weil der Gegner von da an bis zum finalen Punkt die bessere Mannschaft stellte. "Wir haben nie die Köpfe hängen gelassen und haben als Mannschaft funktioniert", betonte Siliberto das Positive.

TV/DJK Hammelburg II - TV Großwelzheim 3:2 (25:19, 14:25, 25:16, 23:25, 15:13).
Ein bemerkenswertes Spiel bekamen die Fans in der Saaletalhalle serviert. Mit ersatzgeschwächten Hammelburgerinnen, die ein Wechselbad der Gefühle heraufbeschworen. Ein Satz wurde gewonnen, um den nächsten wieder abzugeben. Mit Eva Wüscher, die ab dem dritten Satz zur Mannschaft stieß, gewann das TV/DJK-Spiel an Sicherheit. Die gute Blockarbeit von Pia Tolle wurde im vierten Satz zwar nicht belohnt, dafür hielt der Tiebreak ein Happyend parat. Mit 9:3 hatten die Saale damen schon geführt, ehe der Gegner sich auf einen Punkt herangekämpft hatte (14:13). Trainer Frank Otter nahm die Auszeit. Und durfte mit dem Team jubeln, als der Großwelzheimer Aufschlag im Netz landete.

TV/DJK Hammelburg II - TV Aschaffenburg 3:0 (25:20, 25:19, 25:15).
Obwohl körperlich unterlegen, wurde es ein perfekter Spieltag mit dem klaren Sieg über Aschaffenburg. Vor allem Paula Hepp glänzte als Diagonalangreiferin. Eine hervorragende Leistung bot auch die junge Lisa Herrlein. Eine durchgehend stabile Annahme bot die Basis für den Dreisatzsieg. "Ich bin geflasht und stolz. Ein so gutes Ergebnis hat wohl keiner erwartet", freute sich Otter.

TV/DJK Hammelburg III - DJK Schweinfurt II 3:0 (25:12, 25:23, 25:20).
Im Duell zweier junger Mannschaften setzten sich die Hammelburgerinnen deutlich durch. In den spannenden Phasen des zweiten und dritten Satzes wurden die TV/DJK-Mädels von ihren Fans entscheidend motiviert.

TV/DJK Hammelburg III - TSVgg Hausen II 1:3 (25:27, 27:25, 15:25, 15:25).
Das Derby hatte zwei Phasen zu bieten. In Phase eins verlief das Match absolut auf Augenhöhe. Denkbar knapp sicherte sich jede Partei einen Durchgang. Phase zwei dominierte das Hausener Team, weil die Saalestädter ohne Wechselmöglichkeit konditionell abbauten. Variable Aufschläge von Celina Metz, Monique Junge, Jule Koy und Marie Back setzten Hammelburg immer wieder unter Druck.

DJK Schweinfurt II - TSVgg Hausen II 0:3 (18:25, 12:25, 10:25).
"Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie sich weiterentwickelt hat", lobte Hausens Trainer Robert Seller. Gegen einen unerfahrenen Gegner feierten Sabine Heidt sowie ihre knapp zwölfjährige Schwester Vivien als Libera ein starkes Debüt. Das gute Hausener Spiel prägten zudem Cara Götz und Lisa Janocha.