Mit neuer Ausrichtung präsentiert sich jetzt der Bad Kissinger Skaterplatz zwischen Kasernenstraße und Sinnbergpromenade. Da die Stadt laut Stadtratsbeschluss vom Oktober einen Teil des dortigen Geländes, direkt unterhalb der Polizeiinspektion, für eine weitere Gewerbeansiedlung verkauft hat, musste die Anlage umgestaltet werden. Wie Oberbürgermeister Kay Blankenburg in einer kurzen Ansprache ausführte, "bleibt die Bahn so groß wie sie war, es wurden lediglich 270 Quadratmeter der geteerten Fläche oben weggenommen und in südlicher Richtung wieder angesetzt". Neue Geräte kamen keine hinzu, aber die Jugendlichen wurden in die Planung mit einbezogen und konnten mitentscheiden, wo welche Geräte nun stehen werden. Auch wenn sich hier etwas ändere, so solle dies nicht auf Kosten der Jugendlichen gehen, sagte das Stadtoberhaupt.

"Fast noch attraktiver als vorher"

Anfänglich über die Planungsaufgabe erstaunt zeigte sich Architekt Norbert Hemberger: "Da ein Stück von dem Bauwerk wegnehmen und an anderer Stelle wieder ansetzen", das käme doch nicht so häufig vor, zumal die Skateranlage erst 2012 in Betrieb ging. Er mache jedoch solch eine Planungsaufgabe gerne, weil man sich an der vorgefundenen Topographie orientieren könne, Höhenunterschiede einbeziehen und aus einer ungezwungenen Planung etwas Schönes machen könne. "Jetzt sei der Skaterplatz fast noch attraktiver als vorher", sei er sich sicher, so der Architekt. Gebaut hat der Servicebetrieb der Stadt Bad Kissingen, das heißt, es wurden neue Wege zu den geteerten Flächen angelegt, die Geräte versetzt und im Frühjahr wird die umgebende Fläche noch begrünt und mit Büschen und Bäumen bepflanzt, versprach Peter Borst seitens des Servicebetriebes. Die Stadt Bad Kissingen hat für die Umgestaltung des von der Jugend im Sommer häufig genutzten Platzes rund 90 000 Euro investiert.