Vor einigen Wochen hatte Schebler erklärt, er suche einen Nachfolger. "Die Leute, die ich ansprach, waren der Meinung, ich solle doch bitte weitermachen", sagte er. Er habe viele Windheimer angesprochen. Doch weit und breit war kein Nachfolger in Sicht. Einige meinten, so sagte er, er habe die Messlatte sehr hoch gesetzt. Ausschlaggebend für seine Entscheidung, nun doch weiter zu machen, sei das jährliche Treffen der Windheimer Vereinsvorstände, der Kirchenverwaltung und des Pfarrgemeinderates gewesen.
Schebler kann sich auch vorstellen, weshalb sich Bürger so schwer tun, ein solches Amt zu übernehmen. Ein Ortssprecher habe schon einiges zu tun. "Und man braucht ein breites Kreuz", sagt er. Denn so manche Kritik müsse man einstecken können.
Schebler hat sich also durchgerungen, 2014 noch einmal für das Amt des Ortssprechers zu kandidieren. Außerdem wird er sich wieder um ein Stadtratsmandat bewerben. "Ich bin der Meinung, dass auch und besonders die kleinen Stadtteile einen Vertreter im Stadtrat brauchen, um sich Gehör zu verschaffen".
Zu erfahren ist aus Scheblers Stellungnahme zudem, dass es zur Kommunalwahl 2014 wieder eine Liste "Neue Wege" geben wird. Für die will er ins Rennen gehen.
Eine ganze Legislaturperiode will er dann noch weitermachen. "Am 60. Geburtstag ist dann aber Schluss", betont Schebler. Der ist im Jahr 2020. Genau dann, wenn in Münnerstadt wieder ein Stadtrat gewählt wird.
Klaus Schebler hat sein Amt 2002 angetreten. Er folgte dem langjährigen Ortssprecher und Stadtrat Gregor Beck nach.