Die 20. Sachs Franken Classic ist Geschichte. Drei Tage lang stand die Stadt ganz im Zeichen der Oldtimer. Insgesamt nahmen 175 Fahrzeuge vom Baujahr 1927 bis 1987 an der Oldtimerrallye teil. Sie fuhren an den drei Tagen rund 570 Kilometer großteils durch Franken.

Das Wetter war perfekt. Lediglich am Sonntag war es etwas bewölkt - eigentlich ideal für die zahlreichen Teilnehmer mit offenen Wagen. Nur eine Gruppe Kissinger Fans blickte immer wieder zum bewölkten Himmel, wartete sie doch auf Roberto Blanco, der mit seiner Frau Luzandra mit Startnummer 115 im schneeweißen Mercedes-Benz Cabriolet 300 SE vorfahren sollte. Nicht ganz so luxuriös dagegen der zweite Promi im Fahrerfeld: Urban Priol. Er steuerte einen Alfa Romeo Super Guilia aus den späten 1960er Jahren.

Priol ist ein regelmäßiger Teilnehmer der Sachs Franken Classic. Ebenfalls schon mehrmals dabei, aber immer nur am Rand der Kurhausstraße, ist die Familie Young aus Elfershausen. "Heuer, wo der fünfjährige Linus und die vierjährige Lia mit dabei sind, sind wir drei Generationen übereifend auf unserem Stammplatz."

Unter den Zaungästen war auch der ehemalige Kissinger Starkoch Wolfgang Fella, der mit Frau Karin die Rallye ebenfalls seit Jahren besucht. Denn: "Da gibt es immer ein paar ganz schicke Auto zu sehen." Aus der Nähe konnten die Zuschauer die Fahrzeuge vor allem am Samstagnachmittag beim Concours d'Elegance vor der Spielbank erleben.

Dort wurden diese fachmännisch erklärt. Leider nutzten im Gegensatz zu den Vorjahren nicht sehr viele Zuschauer diese Gelegenheit. Umso mehr Gedränge herrschte am Samstag und am Sonntag am Rondell und in der Kurhausstraße, wo die Fahrzeuge nach den Etappen kurz vorgeführt wurden.