Mit zahlreichen Themen beschäftigte sich das Gremium. So ist an der Kreisstraße KG 43 von Eltingshausen in Richtung Staatsstraße 2445 ein Feldkreuz stark verwittert. Das belegte Bürgermeister Franz Kuhn (CSU) in der Sitzung anhand mehrerer Fotos. Kleinere Teile sind bereits abgebrochen, an anderen Stellen drohen Risse bzw. Absprengungen. Der Gemeinderat begrüßte es, Angebote zur Sanierung einzuholen und eine Förderung zu beantragen.
Der Waldschlepper der Gemeinde hat über 16 Jahre auf dem Buckel. "Die Reparaturen häuften sich. Im letzten Jahr fielen allein 7000 Euro an. Jetzt ist er wieder defekt. Die Instandsetzung kostet 5000 Euro", informierte Kuhn. Der Gemeinderat schloss sich dem Vorschlag an, den Traktor zu ersetzen und beauftragte die Verwaltung Angebote für Neu- bzw. Gebrauchtfahrzeug einzuholen.


Flexible Arbeit möglich

Die vorhandenen und intakten Anbauteile wie Seilzug sollten weiter verwendet werden können. "Mit der Ausstattung können unsere Forstwirte flexibler arbeiten, wenn sich beispielsweise Terminlieferungen für Stammholz ergeben", ergänzte Reinhard Landgraf. Manfred Greubel verwies darauf, dass es weniger auf PS-Leistung, sondern Radabstand, Bereifung und Geschwindigkeit ankommt. In die Vorüberlegungen sollen Revierleiter Bernhard Greiter und die Forstwirte einbezogen werden.
"Gemäß Gemeindeordnung sollen alle fünf Jahre die Vergaben von Aufträgen an Dritte überprüft werden, um letztlich kostengünstig zu arbeiten. Die Schülerbeförderung haben wir schon immer einem Busunternehmen übertragen. Die Pflege von Grünanlagen teilen wir uns mit dem Landschaftspflegeverband und der Einrichtung Maria Bildhausen. Weitere Firmen nehmen Reinigung der Straßeneinläufe, Wartung der Straßenbeleuchtung und Heizungsanlagen, Reparatur von Fahrzeugen sowie Holzeinschlag per Harvester und Rückearbeiten wahr. Wasser und Abwasser liegt bei den Zweckverbänden. Diese Lösungen sind ausgewogen und haben sich bewährt", verdeutlichte der Bürgermeister. Die Aufgliederung sei angemessen, weitere Schritte nicht nötig, schloss sich der Gemeinderat einstimmig an.


Sieben Parkplätze am Pfarrhaus

Sein Ja gab der Gemeinderat zu drei Bauvorhaben: In der Oberen Dorfstraße in Rottershausen kann ein Wohnhaus abgerissen und in der Waldstraße in Ebenhausen eine Terrasse verglast werden. Im Zuge des Aus- und Umbaus des Pfarrhauses und dessen Nebengebäude in Ebenhausen sind neun Stellplätze nachzuweisen. Da die Fläche aber maximal nur sieben Zonen hergibt, gewährt die Gemeinde die Ablösung von zwei Parkplätzen von je 3500 Euro.
Die Gemeinde trägt die Abwassergebühren für kirchliche Bereiche, wenn sie Jugend und Allgemeinheit dienen. Auf Antrag werden so der Kirchenstiftung Eltingshausen die Kosten für Jugendheim und Kindergarten für die letzten drei Jahre mit 2000 Euro rückerstattet. Das alte Spritzenhaus auf dem Kirchplatz, das ebenfalls der Kirchenstiftung gehört, wird ausgeklammert, da die Vereinsgemeinschaft diesen Raum nutzt.
Der Musikverein Rottershausen möchte neue Dirndl und Westen für 4400 Euro kaufen. Der Gemeinderat sagte wie gewohnt zehn Prozent zu. Am Kindergarten in Ebenhausen fielen für eine neue Einzäunung 7000 Euro an. Zwei Drittel davon trägt die Gemeinde. Weitere 800 Euro erfordert eine Dachreparatur. Hier soll erst geprüft werden, ob noch Gewährleistung - das Gebäude war erst saniert worden - in Frage kommt.
Weiter erläuterte der Bürgermeister Risse in Tischflächen im Rathaus. Ursache seien Spannungen, die sich bildeten, weil die Unterseiten unbehandelt geblieben waren. Der Gemeinderat entschloss sich für eine Erneuerung zu 2700 Euro. Die öffentliche Auslegung des Bebauungskonzeptes für die "Alte Ziegelei" in Ebenhausen verzögert sich, weil die Stellungnahme des Abwasserzweckverbands noch aussteht, informierte Kuhn.
Er erinnerte an die gemeinsame Gemeinderatssitzung der Allianz Oberes Werntal am Montag, 25. Januar, um 19 Uhr in Wasserlosen mit dem Schwerpunkt Kernwegenetz. Weitere Termine: 11. Februar, Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses, 16. oder 23. Februar Sitzung des Gemeinderates zum Haushalt 2016.