Die Saale hat sich wieder in ihr Bett zurückgezogen, in den Auwiesen steht aber noch Wasser. Früher hätten Kissinger Kinder da auf ein paar knackig kalte Tage gehofft.Wasser in der Au und anhaltende Minustemperaturen waren in den Zeiten vor dem Bau der Eissporthalle gern genutzte Voraussetzungen für das winterliche Vergnügen des Eislaufs.
Die mehrfachen Hochwasseranläufe der Fränkischen Saale in den vergangenen Wochen waren in der Regel nicht so schlimm, dass sie massiven Schaden an Hab und Gut angerichtet hätten. Bei den Pegeln am Regentenbau und am Golfplatz stieg der Fluss lediglich auf Werte zwischen Meldestufe zwei und drei. Zumindest für das Grundwasser hatte die nasse Witterung der vergangenen Wochen aus Sicht von Fachleuten wie Uwe Seidl, dem stellvertretenden Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Bad Kissingen, deshalb unterm Strich durchaus Vorteile. Die zeitweise historisch niedrigen Grundwasserstände können sich in solchen Phasen wieder erholen. Vom Standpunkt weiterer Normalisierung der Grundwasserpegel her, sagt Seidl, wäre es sogar ganz gut, wenn es noch eine Weile feucht bliebe. far