Mit einer Marien-Andacht feierten die Jäger in Eltingshausen ihr jährliches Kreuzfest. Beinahe 100 Wanderer, Spaziergänger und Radfahrer folgten der Einladung von Jagdpächter Georg Zänglein und Jagdkollegen. Mit Signalen wie "Sau ist tot", "Sammeln" und "Zum Essen" erfreuten die Jagdhornbläser das Publikum. Das Kreuz wurde bereits vor Jahren von den Jagdpächtern Zänglein gestiftet und am Rad- und Wanderweg An der Wengert Richtung Schwarze Pfütze auf einem großen Naturstein aufgestellt. Interesse fanden die Informationen über die geplanten Windräder im Eltingshäuser Wald. Auf Schautafeln hatten die Jäger den aktuellen Stand der Informationen zusammengefasst und die Rodungsflächen mit Flatterband abgesteckt. Unter Führung von Jäger Sebastian Rauchfuss wurden die geplanten Standorte besichtigt. Die Größe der benötigten Fläche war für viele eindrucksvoll. Bei einer kreisförmigen Fläche mit Durchmesser 160 Metern pro Windrad und der Flächen für Anfahrt und Autokran ergeben sich für jeden der beiden Standorte rund 30 000 Quadratmeter Fläche, die von Bäumen befreit werden müssen. Auch der Standort direkt im Wald mit Unterschreitung der 10H-Regelung und in einem Ausschlussgebiet für Windkraft wurde kritisiert.