Wie Dienstag. Um 15 Uhr kam ich von einer firmeninternen Veranstaltung aus Bamberg zurück, um am frühen Abend Dienst zu schieben im Schweinfurter Willy-Sachs-Stadion. Die Zeit dazwischen bin ich gelaufen. Elf Kilometer, die Hälfte davon im Regen. Vorbildliche Pflichterfüllung oder unvernünftiges Handeln - so ganz sicher bin ich mir nicht. Beim Fußball-Training am Mittwoch habe ich mir den Mittelfinger verstaucht. Wenigstens ein Schmerz, der den Dauer-Muskelkater vergessen ließ. Zumindest bis zum Donnerstag, wo ich 15 Kilometer unter die Sohlen genommen habe. Der Samstag lief ebenfalls suboptimal. Zum Hobby-Kufensport sollte es in die Eishalle gehen, die hatte aber zwei Tage früher als kommuniziert dichtgemacht. Also 40 Minuten ab in den Wald zum Laufen mit Intervallen.

24 Stunden zuvor habe ich erfahren, dass ich ungeachtet aller Aktivitäten doch nicht so fit bin. Erhöhter Körperfettanteil, etwas zu wenig Muskelmasse und zu wenig Körperwasser. Alles noch im Rahmen, aber eben nicht ideal. Holger Klemm hatte mich in der KissSalis-Therme auf die Körperfett-Waage gestellt. Ein Computer gestütztes Wunderwerk, das in Farbe knallharte Fakten zum eigenen Körper ausspuckt. Als sofortige Gegenmaßnahme gab's nach dem Aufwärmen am Stepper ein Zirkeltraining 2.0 unter der Anleitung des FitnessArena-Chefs. Im e-Gym-Zirkel finden sich schlaue Apparate, die individuelles Üben ermöglichen. Kein stupides Drücken oder Schieben. In den 60-Sekunden-Phasen kommt es auf den richtigen Rhythmus an, der ablesbar ist in Form einer digitalen Kugel, die durch einen Kurven-Parcours dirigiert werden will. Faszinierend. Eine Vibrations-Platte durfte ich ebenfalls testen. Muskelaufbau und/oder Regeneration durch Muskel-Kontraktion. Eine spannende Erfahrung. Sonntag habe ich mir trainingsfrei gegeben, da musste ich wieder arbeiten.