Im In- und Ausland hat er Fahrgäste sicher an ihr jeweiliges Ziel gebracht. Mit seinem Dienstjubiläum wurde er jetzt von den Firmeninhabern Eva-Maria Wagenhäuser-Müller und Xaver Müller in den Ruhestand verabschiedet.


Knapp drei Millionen Kilometer

Knapp drei Millionen Kilometer hat der gelernte Elektriker für die Firma Wagenhäuser zurückgelegt. Nach seiner Bundesgrenzschutzzeit in Oerlenbach machte er 1977 seinen Busführerschein und ging bei Robert Wagenhäuser, dem Vater von Eva-Maria Wagenhäuser-Müller, "in die Lehre".

Edgar Wagenhäuser, der übrigens trotz des gleichen Namens mit den Firmeninhabern weder verwandt noch verschwägert ist, war seit dieser Zeit im Linien- und Reiseverkehr tätig und dadurch bei etlichen Schülergenerationen in den Landkreisen Haßberge und Bad Kissingen bekannt.

In ihrer Laudatio auf den 63-jährigen Busfahrer sagte Eva-Maria Wagenhäuser-Müller auch, dass er oft von Reisegruppen ausdrücklich als Busfahrer gewünscht wurde. Besonders beliebt sei Wagenhäuser bei den Landfrauen aus dem Landkreis Bad Kissingen gewesen. Immerhin 17 Hauptstädte in Europa hat der aus Humprechtshausen gebürtige 63-Jährige in seiner Dienstzeit am Steuer angefahren. "Man kann sagen: Von Nordeuropa bis Südeuropa war er überall. Viermal war er sogar am Nordkap." Brigitte Schubart