VON Siegfried Farkas

Wer bei der 19. Bad Kissinger Zelttheaterwoche ein Haar in der Suppe finden will, muss schon ziemlich lange suchen. Einen Tick zu warm sei es vielleicht an den beiden letzten Tagen der am Dienstag eröffneten und am Sonntag beendeten Veranstaltung der Stadt gewesen, sagt David Rybak, Referatsleiter Jugend, Familie und Soziales im Rathaus. Aber was ist das schon gegen die Möglichkeit von fünf Tagen Regenwetter? Nein, insgesamt war das Wetter "nahezu perfekt", bilanziert Rybak, das Thema Rummelbummel sei gut angenommen worden, Zuckerwatte, Kinderkarussell oder Schiffschaukel, dazu passende Angebote, hätten den Kindern Spaß gemacht.
Die Besucherzahl sei zwar schwer zu schätzen, liege aber schon bei "10 000 plus". Unterm Strich sei er sehr zufrieden.
Nicht müde wird Rybak, die Bedeutung der Ehrenamtlichen für die Zelttheaterwoche zu unterstreichen. "Es ist Wahnsinn, was hier geleistet wird", sagt er. 1000 Helferstunden seien während der fünf Tage allein für die festen Angebote angefallen. "Da sind die Beiträge der Vereine noch gar nicht drin."
Die enge Zusammenarbeit mit Vereinen und Institutionen kommt übrigens auch im Thema des nächsten Jahres zum Ausdruck. "Zurück in die Vergangenheit" wird es heißen und die Besucher Richtung Mittelalter entführen. Die Vorbereitung dafür geht jetzt, wo der Rummelbummel von 2015 gerade vorbei ist, schon los.
Eine Frage in Bezug auf 2016 ist aber weiter offen. Die formlose Umfrage mit Murmeln in Gläsern, welcher Standort besser sei für die Zelttheaterwoche, der Luitpoldpark oder die Au, erbrachte ein gemischtes Stimmungsbild.