Die Partei Die Linke in der Region Main-Rhön hat ihren Direktkandidaten für den Wahlkreis 248 Bad Kissingen nominiert. Die Wahl fiel laut einer Pressemitteilung der Linken einstimmig auf den gebürtigen Schweinfurter Frank Hertel. Der 46-Jährige ist kaufmännischer Angestellter in einem mittelständischen Unternehmen in Haßfurt. Seinen politischen Werdegang begann Frank Hertel im Jahr 2013 im Kreisverband Schweinfurt.
"Die Linke ist die Partei, welche meine Interessen am besten vertritt und für die gesellschaftlichen Probleme Lösungsmöglichkeiten aufzeichnet", zitiert die Mitteilung Hertel. Er kandidierte 2013 für den Stadtrat in Schweinfurt, ist Mitglied im Kreisvorstand und im Aktionsteam und beteiligt sich an der Mitgliederzeitung. In den vergangenen beiden Jahren war er Delegierter für den bayrischen Landesparteitag der Linken.
Sein Hauptaugenmerk liege auf einer sozial gerechten Gesellschaft, heißt es seitens der Partei. "Eine Fortführung der Privatisierung von Krankenhäusern, Wasser- und Stromversorgern sowie von Straßen sei abzulehnen", sagte Hertel in seiner Bewerbungsrede. Dies seien Grundrechte jedes Menschen.
Der Kandidat fordert angemessene Mindestsicherung sowie eine Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde. Eine Finanzierung sei durch eine Erbschaftssteuerreform und konsequentere Besteuerung der Superreichen möglich, da diese kaum noch Steuern zahlen würden. Umverteilung von unten nach oben zu stoppen, sei Aufgabe der künftigen Bundesregierung, so Hertel.
Dem Vater von zwei Kindern ist laut Pressemitteilung vor allem die stetig steigende Kinderarmut in Deutschland ein Dorn im Auge. Prekäre Arbeitssituationen, Leiharbeit und Harz IV müssten schnellstmöglich der Vergangenheit angehören. "Wer 35 oder mehr Stunden arbeitet, muss davon leben können und eine im Alter lebenswürdige Rente erhalten."
Die Linke trete ein für eine solidarische Gesundheitsversicherung und mehr Personal in Pflege und Gesundheit. Alle müssten gleichermaßen in diese Versicherung einbezahlen, auch Beamte, Selbstständige und Abgeordnete, erinnerte Hertel an eine Bundeskampagne der Linkspartei.
Hertel beantwortet Fragen per Mail: frank.hertel@die-linke-mainrhoen.de mim