Die Anlieger wundern sich eigentlich schon gar nicht mehr über den miserablen Zustand am Parkplatz an der Lache. Das sei schon seit Jahren so, erklären Kindergartenleiterin Barbara Voit und die Leiterin des Münnerstädter Seniorenzentrums "St. Elisabeth, Renate Schiefer. Der städtische, öffentliche Parkplatz ist trotz Pfützen, Eis und Matsch im Winter und Staub im Sommer immer gut belegt.

Für die Mitarbeiterinnen im Münnerstädter Kindergarten ist die Parkfläche die nächst mögliche zum Arbeitsplatz. Deshalb nutzen sie den Parkplatz, auch wenn er alles andere als ideal ist. "Auf einer Seite sind die Schlaglöcher ganz massiv", bestätigt Barbara Voit. An manchen Stellen stehen die Autos eingekeilt zwischen Pfützen. Sauber bleiben die Schuhe da eher nicht. Doch Barbara Voit beklagt auch die Ausleuchtung des Parkplatzes. Bei Elternabenden parken die Mitarbeiterinnen des Kindergartens ihre Autos im Winterhalbjahr sicherheitshalber sogar um, so finster ist es an einigen Stellen des Parkplatzes.

Auch Renate Schiefer bestätigt, dass der Parkplatz seit Jahren in einem schlechten Zustand ist. Mitarbeiter und Besucher des Seniorenzentrums St. Elisabeth hätten aber Glück, dass innerhalb der Anlage meist ausreichend Parkraum zur Verfügung steht. "Das ist ein großer Vorteil", so Renate Schiefer. Während der Baumaßnahme am Küchentrakt des Seniorenzentrums war das anders. Während der Bauphase mussten auch Mitarbeiter und Besucher des Seniorenzentrums auf die Lache ausweichen. Da habe es auch einmal ein Beschwerdeschreiben an die Stadt gegeben, erklärt Renate Schiefer.

In der Stadtverwaltung kennt man das Problem. Wenn die Situation aktuell wieder so schlecht sei, erhalte der Bauhof Anweisung, die Schlaglöcher zu verfüllen, so Bauamtsleiter Simon Glückert auf Anfrage. "Wenn riesige Schlaglöcher da sind, muss etwas gemacht werden". Eine schnelle , dauerhafte Lösung für die Parkplatzmisere in der Lache wird es aber vorerst nicht geben. Aber mittelfristig ist Besserung in Sicht. Der Parkplatz soll, so Bauamtsleiter Simon Glückert, im Zuge der Erschließung des neuen Sondergebietes in der Äußeren Lache (Feuerwehrgerätehausbau) ebenfalls ausgebaut werden.