Froh verkündeten die "Rentner"-Moderatoren Armin Rumpel und Erich Pretscher, dass sie in Thomas Gottschalk (Jan Röder) und Günter Jauch (Alexander Krug) endlich junge Nachfolger gefunden haben. Nach der Amtsübernahme starteten die Neuen auch gleich eine Stimmungsrakete, bei der das Publikum begeistert mitmachte, und verteilten Orden an verschiedene Dorfpersönlichkeiten. Die elf Jungen und Mädchen der Purzelgarde führten zu "Despacito" einen schwungvollen Tanz auf, den sie unter der Leitung von Simone Müller-Götz einstudiert hatten. Das Publikum spendete kräftig Applaus und ließ die Kinder nicht ohne eine Zugabe von der Bühne.

Armin Rumpel, ein erfahrener Narr, eröffnete die Bütt. Er berichtete in unterhaltsamer Weise von einem denkwürdigen Hosenkauf, bei dem ein Pullover als Hosenersatz hatte herhalten müssen. "Alles Electro!", so lautete das Thema der Gastgarde Strahlungen, das sie in futuristisch anmutenden Kostümen gekonnt in einem schwungvollem Showtanz präsentierten. Feierlich wurde es, als sich hoher Besuch aus den USA angekündigt hatte: Als Präsident Trump betrat mit Erich Pretscher ein weiteres Urgestein des Wermerichshäuser Faschings die Bütt. In perfektem Fränglisch (Fränkisch-Englisch) berichtete er vom Dorfgeschehen, das er gekonnt mit der Welt- und Lokalpolitik verband. Vermengt mit viel präsidialem Eigenlob ging er unter anderem auf den Straßenausbau, aber auch auf heikle Themen, wie der Steigerung des Bierpreises bei den Schützen um zehn Cent, ein. Er verabschiedete sich mit "Thank you for listening to my Gewaaf". Nicht gerade hilfreich war für einen Patienten (Rudolf Karch) das Gespräch mit seiner Ärztin (Alexander Krug), die, um Kosten einzusparen, Einweghandschuhe mehrfach verwendet und das Zittern ihrer Hände mit einem Schluck aus dem Flachmann beruhigt.

Alexandra Kehl präsentierte in ihrer Jukebox verschiedene Künstler (s. Box). Hier traten als "Kinnpuppen" unter anderem Nena, Udo Jürgens oder der Löwenkönig Simba auf. Besonders die jüngsten Zuschauer waren von dieser Vorführung begeistert und schauten sich die Zugabe ganz aus der Nähe an. Als Wanderer unterhielten sich Werner Kehl und Marcel Kleinhenz bei einer Rast über allerlei Themen. Diese reichten von der Bekanntschaft mit komischen Vögeln, über das Eheleben bis hin zu Erlebnissen im Zoo. Mit einem Feuerwehrsketch ging es weiter: Nach einem Anpfiff durch den Kommandanten (Marcel Kleinhenz), weil er mit dem Wissen seiner Truppe nach einer Schulung nicht zufrieden war, streikt die Mannschaft bei einer Alarmierung und spielt lieber Karten. Als sie jedoch erfahren, dass eine Brauerei brennt, sind sie schnell wieder im Dienst.

Als Gastredner trat Bürgermeister Helmut Blank in der Bütt auf. In Reimform berichtete er von Freud und Leid seiner Arbeit als Bürgermeister. Auch das Publikum wurde in den Vortrag mit einbezogen und durfte im Kehrvers kräftig mit einstimmen. Kräftig ins Schwitzen kamen die Mitglieder des Männerballetts (s. Box). Als Bauarbeiter verkleidet zeigten sie "mit der Eleganz einer Gazelle und der Kraft eines Stiers" (Zitat: J. Röder) nicht nur tänzerisches, sondern auch turnerisches Können und durften erst nach zwei Zugaben von der Bühne. Der bunte Abend, bei dem vor und während der Beiträge "der Pätschmichel" am Keyboard für die musikalische Umrahmung sorgte, endete nach fünf Stunden mit dem großen Finale.


Mitwirkende der Großgruppen:
Jukebox-Künstler: Eliah Karch, Benjamin Kehl, Maximilian Krug, Johanna Rasch, Romana Weigand
Feuerwehrtruppe: Christoph Kleinhenz, Jan Röder, Tim Röder, Dominik Saal, Julian Saal
Männerballett: Oskar Denner, Marco Kehl, Alexander Krug, Jürgen Lenhardt, Martin Lenhardt,
Alexander Saal, Michael Weigand, Matthias Weigand, Thomas Weigand; Trainerinnen: Heke Saal, Bianca Weigand