Damit wollten die Buben und Mädchen der Kindertagesstätte dem Maßbacher Bürgermeister Johannes Wegner überraschen und noch einmal Danke sagen, dass sie jetzt einen neuen Kindergarten haben. Gleichzeitig war es auch ein Abschied vom Bürgermeister. Denn Wegners Amtszeit endet in der kommenden Woche. Kindergartenleiterin Heike Deuschler wünscht sich, dass Wegner auch danach gelegentlich in der Kita vorbeischaut. Wegner versprach, dies zu tun. Sichtlich gerührt verfolgte Johannes Wegner die Lieder und nahm die Geschenke entgegen - ein von den Kindern gemaltes Bild und natürlich der Text des kleinen Liedes.Die Buben und Mädchen saßen im Kreis und dankten Wegner für viele Dinge - die Turnmatten, den Feuerlöscher, die Gruppenräume oder das Klettergerüst.

Johannes Wegner betonte auf Anfrage, dass das Kita-Projekt in Poppenlauer zu den wichtigsten seiner Amtszeit gehöre. Er zeigte sich froh, dass trotz vieler Probleme alles geklappt hat. "Wenn ich heute die Kinder und das Team gesehen habe - das hat einfach für vieles entschädigt". Durch den Neu- und Umbau wurde aus den zwei konfessionell getrennten Kindergärten im Dorf eine gemeinsame gemeindliche Kindertagesstätte.

Christliche Werte-Erziehung spiele aber weiterhin eine große Rolle in der Einrichtung, erklärt Heike Deuschler. "Wir verbinden beide Religionen", sagt die Leiterin. Heike Deuschel betont, dass der Übergang und die Zusammenführung der zwei Kindergärten in eine Einrichtung ein spannendes Projekt war und noch ist. Heike Deuschel findet, dass die Zusammenführung gut geklappt hat. Es sei ein harmonisches Miteinander. Seit Ende Februar ist man gemeinsam in den neugestalteten Räumen in der Poppenlaurer Hauptstraße. Aber immer noch kommen Möbel für die Kita.

Heike Deuschel bedankte sich bei Bürgermeister Johannes Wegner für das Vertrauen. Und Wegner seinerseits lobte das Engagement der Erzieherinnen. "Ich bin auf jede einzelne im Team stolz", waren seine Worte zum Abschied.