Mit Marco Heinickel als Bürgermeisterkandidat geht der CSU-Ortsverband in Burglauer in die Kommunalwahl. Auch die Kandidaten für einen Sitz im Gemeinderat wurden nominiert.

CSU-Ortsvorsitzender Gustav Fuß hob hervor, dass seit 24 Jahren in Burglauer zwei Listen für die Kommunalwahl aufgestellt werden. "Es ist erfreulich, dass wir in Burglauer genügend Personen haben, die sich für das Ehrenamt als Gemeinderat zur Verfügung stellen. Bei zwei Listen kann sich ein Bewerber für eine Kandidatur auf der Liste entscheiden, von der es glaubt, sich dort politisch am Besten wiederzufinden." Fuß betonte aber, dass Gemeindepolitik sich an der Sache ausrichtet und davon getragen wird, was für das Dorf die beste Entscheidung sein wird. Er freute sich, dass die Kandidaten, die sich für die anstehende Kommunalwahl für den CSU-Ortsverband Burglauer zur Verfügung gestellt haben, einen Querschnitt durch die gesamte Bevölkerung repräsentieren. Besonders freute er sich darüber, dass der CSU-Ortsverband seit 2002 mit Marco Heinickel erstmals wieder mit einem eigenen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen geht.

Der 47-jährige Betriebsleiter ist verheiratet, das Ehepaar hat eine Tochter. Geboren in Münnerstadt, aufgewachsen in Burglauer, Grund- und Teilhauptschule, anschließend absolvierte er den Abschluss an der Realschule in Bad Neustadt. Nach seiner Ausbildung zum Koch leistete Heinickel im Seniorenzentrum in Münnerstadt seinen Zivildienst ab. 1999 schloss er die Ausbildung zum Groß- und Einzelhandelskaufmann erfolgreich ab und ist seit 2000 in der Groma in Bad Neustadt beschäftigt. Seiner Tätigkeit im Außendienst schloss sich im Jahr 2010 die Aufgabe als Betriebsleiter an. Heinickel betonte, dass ihm als "Burgläurer durch und durch" ehrenamtliches Engagement sehr wichtig ist. Ministrant, Jugendarbeit, seit 2003 im Vorstand des VfB Burglauer, seit 2013 im Vorstandstrio des VfB sind einige seiner Stationen. Auch über die Grenzen von Burglauer hinaus engagiert sich Heinickel sehr. Mitglied im IHK-Prüfungsausschuss und im Vorstand des "Köche-Club Rhön Grabfeld" lautet hier seine Bilanz. In der CSU ist er seit 2002, seit mehreren Jahren führt er als "Schatzmeister" die Kassengeschäfte.

"Ich bin Führung gewohnt, ich führe gern und arbeite gern mit Menschen zusammen", sieht er seine Stärken, ebenso die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und die richtige Entscheidung zu treffen. Er sieht in der Innerortssanierung, dem Ausbau des Reichenbachs, der Neugestaltung des Rathauses, des Feuerwehrhauses und des Bauhofs Aufgaben, die es zeitnah gelte, anzugehen.

Einstimmig wurde zuerst Marco Heinickel als Kandidat für das Amt des 1. Bürgermeisters gewählt. Auch die Wahl für die Kandidatur für den Gemeinderat wurde reibungslos und flott abgewickelt. Als Wahlleiterin fungierte CSU-Kreisvorsitzende Birgit Erb, unterstützt von Antje Wehner und Ingeborg Fuß.

Folgende Kandidaten bewerben sich im März 2020 um einen Sitz im zwölfköpfigen Gemeinderat von Burglauer:

1. Marco Heinickel (47 Jahre, Betriebsleiter Großmarkt); 2. Carsten Voll (46 Jahre, IT Leiter); 3. Johannes Then (49 Jahre, Justizbeamter); 4. Lea Klöhr (25 Jahre, Sozialpädagogin B.A); 5. Gustav Fuß (66 Jahre, Handelsfachwirt); 6. Rupert Mangold (51 Jahre, Elektroniker); 7. Juliana Nöth (25 Jahre, Projektmanagerin B. Eng.); 8. Michael Katzenberger (58 Jahre, selbstständiger Geschäftsführer); 9. Jürgen Wehner (51 Jahre, Dreher); 10. Marcel Reitner (28 Jahre, Leiter Unternehmensentwicklung); 11. Martin Greb (23 Jahre, Meister im Schreinerhandwerk); 12. Michael Reitner (49 Jahre, Maschinenbautechniker); 13. Daniel Zinßler (35 Jahre, Polizeibeamter); 14. Melanie Hahn (40 Jahre, Bürokauffrau); 15. Julian Reichert (23 Jahre, Elektroniker), 16. Stefan Zelenko (52 Jahre, Maschinist). Als Nachrücker wurden Monika Back (Studienkoordinatorin) und Lukas Then (Projektleiter Konstruktion)gewählt.