Er verwies auf aktuelle Statistiken, die den Fachkräftemangel in diesem Beruf belegen.
Die Anforderungen dieses Berufes würden in Teilen der Gesellschaft unterschätzt, stellte Harry Koch außerdem fest. Neben hohem fachlichem Können und einer guten körperlichen Konstitution sei vor allem emotionale Stärke wichtig.


Gute Wünsche für den Beruf

Die Leiterin der Berufsfachschule, Sonja Scholz, verglich die Entwicklung der Berufsfachschüler während ihrer Ausbildung mit Raupen, die sich weiterentwickeln, bis sie am Ende als Schmetterlinge ihre Flügel ausbreiten und ihre berufliche Reise antreten. Koch und Scholz wünschten den Altenpflegern, dass sie die Leichtigkeit dieses Augenblicks bewahren und viele bunte Eindrücke im Berufsleben sammeln können. Sie wünschten aber auch Zeit zum Innehalten, um neue Kraft tanken zu können. Und sie wünschten sich, dass einige der Absolventen in einigen Jahren vielleicht zurück ans Berufsbildungszentrum kommen, um von ihren Erfahrungen im Berufsleben zu berichten.


Bedeutung unterstrichen

Grußworte übermittelten Landrat Thomas Bold (CSU), Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar (SPD) und Bezirksrätin Karin Renner (CSU). Alle Redner unterstrichen, die Wichtigkeit dieses Berufes. Es sei ein anspruchsvoller Beruf, dessen Bedeutung für die Gesellschaft immer stärker zunehme, war der einhellige Tenor.
20 Frauen und Männer wurden in der Feierstunde verabschiedet. Für die Klassenbesten gab es gestiftete Buchpreise. Ausgezeichnet wurden Selina Unger (mit einem Notendurchschnitt von 1,0), Jennifer Halbig und Margit Kiesel. Die Absolventen erhielten ihre theoretische Ausbildung am Berufsbildungszentrum, während sie ihre praktische Ausbildung in einer Pflegeeinrichtung absolvierten.
Feierlich und musikalisch gestaltet wurde die Feier vom BBZ-Chor. Mit einem gemeinsamen Essen klang die Verabschiedung gesellig aus.