Gleich drei Feuerwehren waren zu Gast im Kinderhaus "Unterm Regenbogen" in Thundorf, um mit den Kindern einige Rettungsübungen zu proben. Eingangs versammelten sich die Kinder im Turnraum, um die Informationen rund um die Feuerwehr durch den Thundorfer Ersten Kommandanten Lothar Seufert und seinem Stellvertreter Dominik Schmitt zu erfahren. Schließlich schickte Seufert anschließend die Kinder wieder zurück in ihre jeweiligen Gruppenräume.

Die Sirene ertönt

Nach einem Funkgespräch setzte Zweiter Kommandant Schmitt die Sirene in Gang, und alle Kinder wurden durch ein Fenster im Obergeschoss und über den Notausgang über dem Dach des Turnraumes in Sicherheit gebracht. Plötzlich ein Funkspruch "Es befinden sich noch zwei Kinder im Haus." Mit Sauerstoffmasken drangen der Erste Kommandant Christoph Trost und seine Feuerwehrkameraden Sven Kneuer und Rafael Hochrein von der Feuerwehr aus Weichtungen, ausgerüstet mit einem Schlauch, bis ins Obergeschoss vor, wo nach fieberhaftem Suchen die beiden Kinder Leandra und Alexa unter dem Tisch gefunden wurden. "Wir sind einfach nicht mehr herausgekommen und haben uns dann verkrochen. Aber als die Retter kamen, haben wir uns gefreut." Draußen waren die übrigen Kinder zunächst geschockt, aber freuten sich umso mehr, als die beiden Geretteten auf den Armen der Feuerwehrleute herausgetragen wurden.
Auf dem Kirchplatz waren durch die Feuerwehr Theinfeld, mit Kommandant Dominik Rentsch und Heiko Geier, bereits Schläuche gelegt, und die Kinder durften an die Spritze, was allgemein sehr viel Freude bereitete. Ob die fünfjährige Leandra an der Handpumpe oder die dreijährige Neele Sophie bzw. der zweijährige Hannes an der Spritze, die Kinder waren regelrecht begeistert.
Was natürlich nicht fehlen durfte, war eine Rundfahrt mit dem Einsatzfahrzeug. Alle wollten und alle durften mitfahren. Mit dem Dank der Leiterin Renate Saal an alle drei Wehren wurde die Veranstaltung beendet. "Sollen wir wieder kommen?", fragte Kommandant Lothar Seufert und alle Kinder riefen begeistert "Ja".