Der Windseller See soll im Herbst wieder einmal abgelassen werden. Das sagte Ortssprecher und Stadtrat Klaus Schebler bei der Bürgerversammlung im Vereinsheim "Alte Schuel" in Windheim, wohin Schebler die Ortsbürger eingeladen hatte. Beim Ablassen des Sees werden die großen Fische entnommen. Die kleinen Fische, die Vögeln und anderen Tieren als Nahrung dienen, werden im See belassen. Dies müsse noch von der Unteren Naturschutzbehörde genehmigt werden, was aber kein Problem sei, sagte Schebler.
Manfred Nöth wollte wissen, ob die Grenzsteine, die beim Aufbau der Windräder zerstört wurden, wiederhergestellt werden. Schebler sagte, dass dies gemacht werde. Die Windheimer Feldgeschworenen seien bereits vor Ort gewesen, um den Schaden zu begutachten. Der Ortssprecher sagte, dass die Firma Wotan dies bezahlen müsse.
Der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft, Winfried Hein, ließ wissen, dass die Jagdgenossen den Weg am Kuchenbrunn auf einer Fläche von rund 1,2 Kilometern neu schottern lassen wollen. "Die Maßnahme soll am 17. November in Angriff genommen werden", sagte Hein. Danach wird der Weg einige Zeit gesperrt werden müssen, damit der Schotter sich setzt.
Alois Schlembach lobte ausdrücklich den Grüngutplatz in Windheim, der "top hergerichtet" sei und jederzeit angefahren werden könne. Gesprochen wurde auch über die notwendige Renovierung des Dorfkreuzes in der Gemarkung Forst. Dabei habe man sich Kostenvorschläge eingeholt. Das niedrigste Angebot liege bei rund 10 000 Euro, allerdings müsse die Mehrwertsteuer noch hinzugerechnet werden. Eine Förderung der Maßnahme wäre mit maximal 50 Prozent möglich, allerdings müsse man zuerst einmal vorfinanzieren. Am Kreuz müsse auf jeden Fall etwas gemacht werden, der Sockel fällt langsam auseinander.

Fest-Erlös für Renovierung

Für die Renovierung ebendieses Kreuzes haben die Vereine in diesem Jahr den Erlös des 1.-Mai-Festes gespendet. Das Geld ruht laut DJK-Vorsitzendem Otmar Beck zurzeit auf einem separaten Konto. Die Mehrheit der Versammlung sprach sich dafür aus, eine Renovierung ins Auge zu fassen.
Geplant ist die Umgestaltung des Rebhügels. "Der Pflegeaufwand hier ist im Moment sehr hoch. Deshalb wäre es sinnvoll, diese Grünfläche neu anzulegen", sagte Schebler. Ab 2016 soll auch der so genannte Ruf-Platz in Windheim ein wenig umgebaut werden. Dabei soll mit Schautafeln an die Geschichte Windheims erinnert werden. Geplant ist auch eine Sitzgruppe, allerdings ohne Tisch.
Noch in diesem Winter soll das Holzkreuz am Feuerwehrhaus in Windheim hergerichtet werden. Es soll abgeschliffen und mit einem neuen Anstrich versehen werden. Auch dies werde man laut Schebler in Eigenleistung erledigen, Material und Farbe aber von der Stadt bekommen. Auch der Haardweg soll nun definitiv ausgebessert werden, eventuell im kommenden Jahr in der Ferienzeit. Schebler rechnet mit Kosten von 130 000 bis 150 000 Euro.