"Da sitzt sonst komplett die CSU", stellte Bürgermeister Helmut Blank schmunzelnd fest, als er die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus mit dem Kreisvorsitzenden Adolf Lieb an der Spitze im Ratssaal des Rathauses begrüßte. Seit Jahren stehen Besuche bei Bürgermeistern im Landkreis im Programm, um zu erfahren, was die Gemeinden für die Senioren tun.

Blank stellte den SPD Senioren, die aus dem Landkreis Bad Kissingen und aus dem Raum Hassfurt kamen, die Stadt und die Finanzsituation vor. Es gebe Bürgerengagement wie etwa bei der Sanierung des Heimatsspielhauses. Die Maßnahme habe 1,3 Millionen Euro gekostet, von denen eine Million über Fördergelder aufgebracht worden seien. Dazu seien hohe Eigenleistung gekommen. Diese Sanierungsmaßnahme hat, so der Bürgermeister, bayernweit Schule gemacht.


Thema Barrierefreiheit

Adolf Lieb wollte wissen, wie es mit der Barrierefreiheit in der Altstadt aussieht. "Im Rathaus kommen Sie nur ins Erdgeschoss", räumte der Bürgermeister ein. Auch gebe es kaum Geschäfte, die barrierefrei zu erreichen seien. Er konnte allerdings vermelden, dass das Verwaltungsgebäude am Stenayer Platz gerade einen Aufzug bekommt. Dann sind die Alte Aula, die Bücherei, die Verwaltung vom Parkplatz an der Rückseite aus über den Aufzug zu erreichen. "Ich weiß nicht, wohin ich ihn hinsetzen kann", meinte Blank zu einem möglichen Aufzug am Museum. Auf Nachfrage ging Blank auch auf den Bürgerbus ein. Der sei jetzt "meistens proppenvoll" und müsse manche Strecken sogar zweimal fahren.

Das Feuerwehrhaus, das geplante Einkaufszentrum und der Seniorenbeirat waren weitere Themen. Letzterer sei zurzeit relativ ruhig, sagte Blank auf Nachfrage.