Kirchner (49) trat am 12. Oktober 1988 in die CSA ein und begleitet seit 20 Jahren das Amt des Kreisvorsitzenden.
In seinem Rechenschaftsbericht ging er vor allem auf die beiden Rentenforen mit Podiumsdiskussionen in der Deegenberg- und Heiligenfeldklinik ein. Beim Thema Mindestlohn bekräftigte Kirchner die Haltung der Christlich-Sozialen-Arbeitnehmerschaft: "Die positiven Aspekte eines allgemeinen Mindestlohns für Arbeitnehmer und Betriebe müssen in den Vordergrund gestellt werden.". Die CSA begrüße nachdrücklich das Positionspapier der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU Bundestagsfraktion und fordere die Entscheidungsgremien der CSU auf, diese Positionen zu übernehmen. Die intensivste Diskussion, so Kirchner, drehe sich um die Ausnahmen vom Mindestlohngesetz, die es klar in der rechtlichen Regelung zu definieren gelte.

Tagesausflug am 2. Mai

Zu diesem Thema führte das Neumitglied Detlev Lutz (60) aus: "Durch meine Tätigkeiten als CGB Gewerkschaftssekretär und stellvertretender Bundesvorsitzender a. D. im CGM war ich mit der Thematik Mindestlohn hautnah konfrontiert. Nach anfänglicher Skepsis habe ich meine Meinung geändert und bin heute voll für die Einführung des Mindestlohnes." Allerdings wandte er sich mit dem Antrag an die Versammlung, dass beim Mindestlohn der Einbau einer dynamischen Fortentwicklung entsprechend dem Sockelbetrag von 8,50 Euro eingebaut wird. Der Antrag soll in nächster Zeit verabschiedet werden.
Ein weiteres zentrales Thema stellte Kirchner mit einer Frage in den Raum: "Wie können wir junge Leute mobilisieren". In vielen Vorstandsitzungen nahm dieses Thema einen breiten Raum ein, bisher jedoch ohne großen Erfolg. Kirchner ging noch auf die Planungen für das laufende Jahr ein. Neben dem Tagesausflug am 2. Mai nach Tauberbischofsheim (noch Anmeldungen möglich) ist es vor allem der Arbeitnehmertag, der diesmal am 23. Mai in Thundorf mit der Sozialministerin Emilia Müller stattfindet.