Die Idee zum Austragen einer Stadtmeisterschaft der Schützen hatte vor 40 Jahren der damalige Sportreferent des Stadtrats, Karl Scharf, erinnert sich Schützenmeister Karl Bauer von den Wannigtal-Schützen. "Mit den damaligen Schützenmeistern Walter Köth aus Münnerstadt und Peter Weipert aus Großwenkheim haben wir die Schieß- und Wettbewerbsregularien für die Ausrichtung der Stadtmeisterschaft erarbeitet, die bis heute Anwendung finden", sagte er.

Blick auf 40-jährige Tradition

In seinem Grußwort warf der Schützenmeister des gastgebenden Schützenvereins Wannigtal einen Blick zurück auf die 40-jährige Tradition der Stadtmeisterschaft. Besonders freue er sich über die Aktivitäten der jugendlichen Bogen- und Luftgewehrschützen. "Die Jugendlichen sind ein Zeichen dafür, dass es in den Vereinen weitergeht", hob Bauer hervor. Bürgermeister Helmut Blank (CSU) sagte, dass die Jugend in den Vereinen und natürlich für die Stadt ein ganz wichtiges Thema sei.

Assistiert vom Sportreferenten des Stadtrates, Georg Heymann, überreichte er den Vereinen ein Präsent der Stadt: 150 Euro den Stadtmeistern aus Wermerichshausen, 100 Euro den Zweitplatzierten aus Münnerstadt und 50 Euro den Drittplazierten aus Großwenkheim. Vor 40 Jahren hatte die Stadt dem Siegerverein 400 DM zur Anschaffung eines Sportgewehres überreicht. Heute koste die gleiche Sportwaffe rund 1600 Euro. Einen solchen Preis für den Siegerverein könne sich die Stadt derzeit nicht leisten, sagte Bürgermeister Helmut Blank.

Sieger- und Ehrenurkunden

Siegerurkunden gab es für die Vertreter der drei Schützenvereine und der Ehrenurkunden für die besten Einzelschützen, Martin Halbig von den Münnerstädter, und für den Tagesbesten Jonas Helmerich von den Wermerichshäuser Schützen.