Zwei Ortsteilkirchen sollen barrierefreie Zugänge bekommen. Geplant sind Umbauarbeiten in der Reichenbacher und in der Kleinwenkheimer Kirche. In beiden Fällen machte der Bauantrag dem Bau- und Umweltausschuss keinerlei Probleme.
In Reichenbach reagiert die Kirchenstiftung nach Angaben von Stadträtin Michaela Wedemann auf eine Umfrage der Diözese Würzburg. Dort hatte es vor nicht allzu langer Zeit eine Umfrage unter den Kirchengemeinden gegeben, in der Auskünfte über Barrierefreiheit und behindertenfreundliche Ausstattung eingeholt wurden. Wie Wedemann erläuterte, soll es künftig einen Führer über barrierefreie Kirchen geben. Nachdem es für solche baulichen Verbesserungen Zuschüsse gebe, habe sich die Kirchenstiftung entschlossen, ebenfalls etwas für die Barrierefreiheit zu tun.

Beidseitig Geländer

Geplant ist an der Westseite der Kirche "St. Michael" bis hin zum Haupteingang einen 1,50 Meter breiten und ca. 14 Meter langen Zugang über einen Weg mit einer Steigung von sechs Prozent zu errichten. An dem Zugang ist beidseitig ein Geländer vorgesehen.
Michaela Wedemann erklärte, dass die katholische Kirchenstiftung die Rampe errichten lassen wolle ohne bei der Stadt nach Zuschüssen anzuklopfen.
Reine Formsache war der Bauantrag der Kirchenstiftung Kleinwenkheim. Diesem Antrag hatte der Stadtrat bereits 2011 zugestimmt. Allerdings wurde dieser barrierefreie Zugang samt Einbau einer eigenen Eingangstüre bislang nicht verwirklicht.
Ohne Verlängerung verliert der Antrag seine Gültigkeit. Deshalb lag er nach vier Jahren erneut dem Bauausschuss vor. Kleinwenkheims Ortsreferent Ralf Verholen betonte, es sei weiterhin fest eingeplant, dieses Projekt zu verwirklichen. Der Kleinwenkheimer Antrag gilt nach seiner Verlängerung für weitere zwei Jahre.