Ein großes Stück Rollrasen ist verlegt, der Rest kommt nächste Woche. Dann sind die Arbeiten an der Abteilung C des Münnerstädter Friedhofs so gut wie abgeschlossen. "Das Team hat hervorragend zusammengearbeitet", lobt Bürgermeister Helmut Blank alle Beteiligten. Das Besondere: Es gab keinen externen Planer, der städtische Bauhof hat die meisten Arbeiten selbst erledigt. Den Zuschlag für die Steinmetzarbeiten bekam Alexander Kessler, der ebenfalls Münnerstädter ist. Das Stadtoberhaupt wünscht sich, dass dieses Team bei der Sanierung der nächsten Abteilung wieder zusammenarbeitet.
"Ich war zwei Mal am Tag hier und habe nur Positives gehört", fasst Friedhofsreferent Klaus Schebler (Neue Wege) zusammen. Die Bauhofmitarbeiter seien noch schneller gewesen als geplant. Dass es dann letztendlich doch eine kleine Verzögerung gegeben habe, sei anderen Umständen geschuldet, beispielsweise weil das Fundament tiefer verlegt wurde und jeder Grabstein einen eigenen Sockel brauchte.
Ganz wichtig: Erst muss der bereits verlegte und noch zu verlegende Rasen anwachsen, weshalb die Flächen unter keinen Umständen vor dem 30 Mai betreten werden dürfen. "Sonst ist das ganze Geld rausgeschmissen", formuliert es Bernd Hochrein, zuständig für das Friedhofswesen bei der Stadtverwaltung. Ab voraussichtlich dem 30. Mai können die Angehörigen wieder zu den Gräbern, dann sind auch die Pflanzflächen ausgestochen.


Die nächste Abteilung

"Das war nun der sechste Friedhof, den ich gemacht habe", sagt der Bürgermeister. Seine Vorgänger hätten sich da nicht rangetraut. Momentan gebe es wegen eines Ausfalls Engpässe in der Verwaltung. Sobald diese wieder normal arbeiten kann, soll der Stadtrat die Weichen stellen für den nächsten Abschnitt im Friedhof. Helmut Blank geht davon aus, dass das in einem Jahr im selben Zeitraum über die Bühne gehen kann. Zuvor aber, so betont Klaus Schebler, ist Fridritt an der Reihe. Dort beginnen die Arbeiten auf dem Friedhof im Juni.
Auf der jetzt neu gestalteten Fläche fehlen noch die Bäume. Die Pflanzung wird in Abstimmung mit dem Landratsamt erfolgen, sagen die Verantwortlichen. Man werde aber auf die Wünsche der Nutzer eingehen und beispielsweise Tiefwurzler verwenden. Mit seinem Baumbestand ist Münnerstadts Friedhof immerhin zum zweitschönsten im Landkreis gekürt worden und Klaus Schebler ist zuversichtlich, dass es auch einmal der schönste werden kann.