Sportlich gesehen hat die DJK in den vergangenen 50 Jahren alle Höhen und Tiefen durchlaufen. Höhepunkt war die Saison 2002/03, als die Mannschaft nur knapp den Aufstieg in die Bezirksliga verfehlte. Gerade im 50. Jahr seit Gründung ist man in der Spielgemeinschaft mit dem FC Großwenkheim wieder dort angelangt, wo 1967 alles begonnen hat, in der untersten Liga, der B-Klasse. Meilensteine in der Entwicklung der DJK waren der Neubau des Sportheimes mit Gymnastikhalle in den Jahren 1980 bis '82 und der Neubau des Rasenspielfeldes mit Ausweichplatz und Festplatz von 1994 bis '96. Dafür investierte die DJK insgesamt einschließlich der Fördermittel annähernd 1,2 Millionen Mark.

Eine Gruppe junger Männer, allen voran Hubert Heusinger, wurde 1967 aktiv und versuchte mit allen Mitteln, einen Sportverein ins Leben zu rufen. So fand am 7. Juli 1967 in der Gastwirtschaft zum "Goldenen Schwan" bei Gustav Saal die Gründungsversammlung statt. Als diese jedoch zu scheitern drohte und einige Personen bereits das Lokal verlassen hatten, gelang es Hubert Heusinger, diese wieder zurückzuholen. Darunter war auch Werner Balling, der anschließend zum 1. Vorsitzenden gewählt wurde.

Anfangs fehlten nicht nur Spieler, sondern auch ein zugelassener Platz, der bestehende hatte nicht die Mindestgröße. Zu den vorhandenen einheimischen Spielern konnten einige Akteure aus Leinach und Thundorf gewonnen werden. Die Heimspiele fanden zunächst in Großwenkheim statt. Das erste Punktspiel wurde am 15.10.1967 in Humprechtshausen mit 1:5 verloren.

Der Posten des 1. Vorsitzenden war nicht beliebt und es gab alle zwei Jahre einen Wechsel bis Reinhard Schneider ab 1976 für zwölf Jahre das Zepter übernahm. Mit enormem Einsatz sorgte er zusammen mit Alfons Ankenbrand und Euchar Steinert für die nötige Kontinuität und den großen Aufschwung. In dieser Zeit wurde nicht nur das Sportheim mit Gymnastikhalle errichtet, sondern fiel auch die erste Meisterschaft der 1. Mannschaft 1982.
Dank guter Arbeit im Jugendbereich und dem ausdauernden Engagement von Spielertrainer Andreas Appel wurden um die Jahrtausendwende große sportliche Erfolge errungen. Von 1990 bis 2005 leitete mit Edith Appel erstmals eine Frau mit großem Einsatz erfolgreich die Geschicke der DJK. In dieser Phase gab es zwei Aufstiege bis in die Kreisliga und 2003 schnupperte die Mannschaft sogar an der Bezirksliga.


Gesangsgruppe feiert 33 Jahre

Gleichzeitig stemmte der Verein den Neubau der beiden Rasenspielfelder von 1994 bis '96, beste Voraussetzungen für den sportlichen Erfolg. Nach Edith Appel war Peter Klöffel elf Jahre Vorsitzender der DJK. Er war bestrebt, zusammen mit seinem jeweiligen Team, das Erreichte auf hohem Stand zu halten. Gegen den Zeitgeist, Geburtenrückgang und Wegzug von wichtigen Spielern, gab es jedoch keinerlei wirksame Mittel. Auch der Zusammenschluss mit dem FC Großwenkheim zur Spielgemeinschaft 2011 konnte den Trend nicht aufhalten.
Im Jahr 1979 formierte sich die erste Damengymnastikgruppe auf Anregung der ersten Leiterin Monika Schneider. Noch heute verfügt die DJK über zwei Gruppen.

Im Juni 1981 entstand die Mädchengruppe "DJK-Hasen" unter der Leitung von Renate Saal. Eine große Besonderheit stellt die DJK Gesangsgruppe dar, die 1984 ins Leben gerufen wurde und zusammen mit dem 50-jährigen Jubiläum ihr 33-jähriges Bestehen feiert. Einen großen Raum im dörflichen Leben nehmen die Faschingsveranstaltungen ein. Ursprünglich abwechselnd mit der Feuerwehr durchgeführt, ist die DJK seit 1986 für allein dafür verantwortlich. Der gebürtige Seubrigshäuser Helmut Appel, der bei Amberg wohnt, ist einer der Gründerväter und Kopf der DJK-Narren. Von Beginn an moderiert er die Sitzungen und sorgt zusammen mit Edith Appel und Gudrun Potschka für das hohe Niveau der Veranstaltungen.

Im Jubiläumsjahr ist die Situation für die DJK nicht sorgenfrei. Die SG ist in die B-Klasse abgestiegen und stand kurz vor der Auflösung, weil die DJK nur noch drei bis vier Spieler stellen konnte. Vorsitzender Michael Kastl wird mit seinem Team jedoch alles versuchen, durch neue Ideen erfolgversprechende Wege zu gehen, damit die DJK mit ihren derzeit ca. 275 Mitgliedern ein wichtiger Bestandteil von Seubrigshausen bleibt.

Programm: am Samstag, 22. Juli, 18.30 Uhr: SG Großwenkheim/Seubrigshausen - DJK Weichtungen; ab 21 Uhr: Livemusik mit "So Izzy"; am
Sonntag, 23. Juli, 9 Uhr: Festgottesdienst, anschließend Frühschoppen, Weißwurstfrüh-
stück und Wirtshaussingen; um
14 Uhr: Fußballspiel U 11; um 16 Uhr: Spieleolympiade; am Montag, 24. Juli, 17 Uhr: Kesselfleischessen mit Festausklang.