Kurz gestaltete sich der Rückblick des Maßbacher CSU-Ortsvorsitzenden Matthias Klement, nachdem erst im Dezember eine Jahreshauptversammlung stattgefunden hatte. Doch nun war es wieder an der Zeit, Neuwahlen durchzuführen. Mit Volker Röder konnte das 65. Vereinsmitglied in der Runde begrüßt werden. Erst vor kurzem sind Mitglieder von einer Studienfahrt aus Marokko zurückgekehrt. Klement freute sich außerdem, dass sein Ortsverband am 17. April die Kreisdelegiertenversammlung ausrichten darf. Zusammen mit der Frauen-Union wird am 7. Juni wieder das Wiesenfest an der Brandmühle ausgerichtet werden. Deren neue Vorsitzende Nadine Fuhl war erst kürzlich ins Amt gewählt worden. Sie hatte von Kerstin Klement das Amt übernommen.
Kassier Bernd Streit gab in ironischer Weise seine Freude über ein leichtes Minus in der Kasse zum Ausdruck, denn es wurde durch Kosten für die Werbung im Bürgermeisterwahlkampf verursacht, der am Ende nach 18 Jahren wieder den Rathaussessel an die CSU fallen ließ.

Ergebnis der Neuwahlen

Die Neuwahlen beim Maßbacher Ortsverband brachten folgendes Ergebnis: Ortsvorsitzender: Matthias Klement; stellvertretende Ortsvorsitzende: Gotthard Denner, Christian Schüler, Bernd Saal; Schatzmeister: Bernd Streit; Schriftführer: Jean-Pascale Herkt; Beisitzer: Kurt Heim, Manfred Dünisch, Barbara Keller, Oliver Gleichmann, Andreas Frank, Yvonne Hub, Ralf Pasler, Judith Streit, Renate Koch; Kassenprüfer: Christoph Klement, Volker Röder.
Aus den Händen des Landtagsabgeordneten Sandro Kirchner und der Bezirksrätin Karin Renner nahm Willibald Schneider die CSU-Ehrennadel mit Brillant für seinen 50-jährige Parteizugehörigkeit entgegen. Sichtlich bewegt schilderte Schneider seine Gründe, der CSU beizutreten. Wie er erzählte, gab es 1965 viele Tendenzen, die DDR anzuerkennen und somit zwei deutsche Staaten endgültig und unwiderruflich zu manifestieren. Das wollte er unbedingt verhindert sehen, und vor allem die CSU habe sich gegen diese Pläne vehement gewehrt, sagte Schneider. Auch ansonsten habe die CSU immer die gleichen Werte vermittelt, für die auch er stehe, so Schneider weiter. In dieser Partei habe er sich immer gut aufgehoben gefühlt, und er sei ihr deshalb sehr dankbar. Immer wieder habe es dabei herausragende Ereignisse gegeben, etwa als Franz-Josef Strauß 1975 circa 13 000 Parteifreunde zu seiner gemeinsamen Geburtstagsfeier mit Parteijubiläum in die Münchener Olympiahalle eingeladen hatte und er dabei sein durfte. Geehrt wurden außerdem: für 20 Jahre: Oliver Gleichmann, 25 Jahre: Emma Wenzel, 30 Jahre: Kurt Heim, Rainer Krauser, 35 Jahre Otmar Marisch.