Durch das Zusammenspiel von Erfahrung und Fleiß der Älteren, Tatendrang, Neugier der Jugend und der Liebe zur Natur gelang es auch in diesem Jahr, in unzähligen Arbeitsstunden das Gewässergrundstück weiter zu verbessern und die empfindliche ökologische Ausgewogenheit mit gezielten Besatz- und Entnahmemaßnahmen auf einem hohen Niveau zu halten. Gerade in der heutigen sehr hektischen, durchgetakteten und technisierten Zeit stellt dieses Hobby einen gesunden, entschleunigenden, naturverbundenen Gegenpol dar.


Besonderes Augenmerk auf die Jugendarbeit

Ein besonderes Augenmerk der Vereinsführung, unter der Schirmherrschaft von Stefan Lieb, lag auch in diesem Jahr nicht nur auf Vereinszusammenhalt, sondern auch auf der Jugendarbeit. Mit Engagement, Geduld und vielen Outdooraktivitäten wie Nachtangeln, Hegefischen, Messebesuchen oder gezielten Einzelausbildungsinhalten in den unterschiedlichen Angelmethoden wurden die Petrijünger von den Jugendwarten und vereinsinternen Profis zu umweltbewussten und kundigen Anglern geformt. Dieser von den Vereinsmitgliedern erarbeitete Erfolg spiegelt sich nicht nur in der Bilanz der verliehenen Pokale und Urkunden wieder, sondern auch in der schonenden
Umgangsweise mit Flora und Fauna der jungen Mitglieder.

Mehrfach trafen sich heuer, zu diesen meist sehr früh beginnenden Hegemaßnahmen, alle Altersgruppen zwischen 12 und 80 Jahren. Ebenso freute sich der 1986 gegründete Verein über den Besuch einiger renommierter und erfolgreicher Angler, die auch an den hauseigenen Veranstaltungen
teilnahmen.

Der Spaß am Hobby, Können und natürlich auch Glück projizierte sich auf die Fischfangquoten. So sicherte sich Jean Pierre Stoof den Raubfischwanderpokal und den Vereinsmeisterpokal. Die Königskette und der Wanderpokal des Königsangelns des ASV Premich, der 1988 von Alfons Zehe gestiftet wurde, ging heueran Manuel Brand. So gab es viele frohe Gesichter, kameradschaftliche Fachgespräche und ein köstliches Essen, das vom Weihnachtsgesang der Jugend und der Neumitglieder abgerundet wurde.