Sie machen den kleinen stimmungsvollen Gewölbekeller im Museum Obere Saline zur großen Bühne. Den Auftakt am Freitag, 22. September, 20 Uhr machen Claus Koch und The Boperators.

The Boperators. Der Name ist Programm: Bebop und Hardbop mit Ausflügen zum Soul-Jazz bestimmen das musikalische Geschehen. Mit hierzulande selten zu hörender Konsequenz bringt diese Formation die Energie und den rhythmischen Drive des amerikanischen Jazz auf die Bühne. Claus Koch hat Einflüsse von Lester Young über Charlie Parker bis Dexter Gordon zu einem eigenen unverkennbaren Stil verwoben. Der Saxophonist liebt den tiefen vollen und warmen Sound seines Instruments. In seinen Improvisationen hat er die ganze Gefühlstiefe und Zerrissenheit der Hardbop-Ära festgehalten, erzählt er Geschichten und zitiert Vorbilder.

Mit dem Pianisten Claus Raible verbindet Koch eine lange musikalische Freundschaft. Raible verinnerlicht den Bop wie kaum ein anderer, er strotzt vor Einfallsreichtum, Energie und Swing.

Ralf Hesse an der Trompete als Solist und im Zusammenspiel mit dem Saxophon verspricht absoluten Hörgenuss. Bassist Wolfgang Kriener sorgt nicht nur für den groovenden Untergrund, er agiert auch bei einigen Stücken als Hintergrundvokalist.

Komplettiert wird das Quintett der Superklasse von Michael Keul am Schlagzeug. Als kongeniale Musiker teilen sie alle Claus Kochs Leidenschaft für Blue Notes, chromatische Abgänge und tanzbare Grooves. Koch lässt seinen Boperators viel Raum zur Entfaltung ihrer musikalischen Individualität, lässt sie in kontrastreichen, bebop-typischen Reihum-Improvisationen virtuos ausleben. Zu hören sind neben Blue Note Klassikern auch selten gehörte Fundstücke, sowie einige vom Blue Note Sound beeinflusste Kompositionen des Bandleaders.

Wie immer ist die Veranstaltung bewirtet. Karten gibt in der Tourist-Information Arkadenbau, Im Kurgarten, Tel.: 0971/8048-444, und an der Abendkasse.