Starkregen machen immer wieder Probleme. So auch in Premich an der Gemarkungsgrenze zu Wollbach. Weil der vorhandene Schotterweg südlich einer landwirtschaftlichen Halle und Jägerschlag ausgeschwemmt ist, läuft das Wasser bei Starkregen ungehindert in Richtung Dorf.

Im Zuge der Flurbereinigung soll jetzt die Regenrückhaltung dort verbessert werden, hieß es in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderats Burkardroth am Dienstag. Und zwar soll der Schotterweg auf einer Länge von etwa 100 Metern um zirka 30 Zentimeter angehoben und zwei Quermulden hergestellt werden. Vorgesehen ist ebenso, den Durchmesser des Durchlasses zu verkleinern, so dass eine gewisse Dammwirkung erreicht wird. Auch der sehr steile Weg in Richtung Premich soll verbessert werden und mit Abschlägen versehen werden.

Die Teilnehmergemeinschaft Premich wird sich an den Baukosten mit 50 Prozent beteiligen, hieß es. Diese wurden mit voraussichtlich 42.350 Euro angegeben. Eine Beteiligung der Jagdgenossen, wie Gemeinderat Mario Urschlechter angefragt hatte, sei nicht angedacht, sagte Bürgermeister Waldemar Bug.


Nicht im Zuge des Sturzfluten-Risikomanagements

Auch könne die Maßnahme nicht im Zuge des Sturzfluten-Risikomanagements erfolgen, wie Gemeinderätin Marion Zehe (Stangenroth) angeregt hatte. Das Leistungsverzeichnis sei noch nicht erstellt. Die Ausschreibung soll noch vor den Sommerferien erfolgen.


Feuerwehr hat höheren Bedarf

"Einen Spitzenwert", so Bürgermeister Waldemar Bug, erreicht heuer der Mittelbedarf der Freiwilligen Feuerwehren der Marktgemeinde. Nämlich 39.000 Euro der im Haushalt zur Verfügung stehenden 40.000 Euro. Der Bedarf ist deshalb höher, weil unter anderem drei mobile Staustellen im Wert von 2500 Euro für die Feuerwehren Gefäll, Frauenroth und Katzenbach gekauft werden. Die Stangenrother Feuerwehr benötigt einen Stromerzeuger mit Beleuchtung (200 Euro) und zwei Überdruckbelüftungsgeräte für Burkardroth und Waldfenster kosten 3800 Euro.
Die Neubeschaffung von Schutzkleidung schlägt heuer mit 11.000 Euro zu Buche.