Im Laufe des heutigen Tages (Freitag, 12. Oktober) soll die Vollsperrung aufgehoben werden. Allerdings ist es wahrscheinlich, dass die Straße demnächst noch einmal komplett gesperrt werden muss.
Die letzten Asphaltierungsarbeiten auf dem Abschnitt zwischen der Bäckerei Ludwig und der Unterführung werden in diesen Tagen fertig. Parallel werden einige Manöverschäden behoben, vor allem an der hauptstraße gegenüber des tegut-Lebensmittelmarktes. Kettenfahrzeuge hatten vor ein paar Wochen bei einer Großübung viele Randsteine angebrochen, sagte Bürgemreister Siegfried Erhard (CSU) in der Gemeinderatssitzung. Das sorge für weitere Verkehrsbehinderungen. Die Kosten dafür müssen weder die Gemeinde noch das Straßenbauamt tragen.
Sind diese Mängel behoben, dann sei eine erneute Totalsperrung nötig, um die Feinschicht in Haupt- und Heglerstraße aufzutragen. Der genaue Zeitplan hänge von den Vorbereitungen, zu denen auch die Anknüpfung der Schulstraße zählt, ab.
Am Kreuzungsbereich mit der Dr.-Werner-Straße und dem Rottershäuser Weg ist die Überspannung entfernt worden. Um für ausreichende Beleuchtung zu sorgen, müsse eine Lampe zusätzlich aufgestellt werden, erklärte Bürgermeister Siegfried Erhard (CSU) in der Gemeinderatssitzung. Die neue Straßenführung ermöglicht es, die Linde an der Abbiegung in die Dr.-Werner-Straße weiträumiger zu umfahren.
Ganz fertig wird im Oktober die Ortsdurchfahrt also nicht. Es fehlt noch die Grüngestaltung mit Bäumen, Sträuchern und Rasen. Außerdem wird noch der alte Rathausplatz gestaltet. Hier wird der frühere Dorfbrunnen einschließlich Brunnentechnik aufgebaut und die Fläche gepflastert. Die Grundmauern des einstigen Rathauses werden in Sitzhöhe hochgezogen, um einen Treff- und Aufenthaltspunkt zu schaffen.
"Es war nicht immer einfach", resümierte der Bürgermeister, "ich bin mir aber sicher, dass nach Abschluss Ruhe und Zufriedenheit einkehren werden."
Offen bleibe dagegen, wie es mit der Bahnbrücke weiter gehe. Walter Vierheilig (Bürgerblock Oerlenbach) mahnte mit Zustimmung aller Ratsmitglieder an, dass die "B 286 neu" im vordringlichen Bedarf des Katalogs für neue Straßen des Bundes bleiben müsse. Es könne nicht sein, dass die Ortskerne Eltingshausen und Oerlenbach weiterhin den Durchgangsverkehr schlucken müssen. Die Grenze des Erträglichen sei längst überschritten.