"Ich habe keine Hoffnung mehr, noch in den Bundestag einzuziehen", sagte ein enttäuschter Hans-Josef Fell am Sonntagabend. Er scheidet damit nach 15 Jahren als Abgeordneter aus dem deutschen Bundestag aus. "Das Wahlergebnis ist bitter für mich, aber ich muss das Votum der Wähler akzeptieren. Ich hätte mich gerne auch weiterhin für mein Thema in Berlin eingesetzt." Nach den ersten Prognosen liegen die Grünen bei 8,1 Prozent. Um in den 18. deutschen Bundestag einzuziehen, hätte Fell ein Ergebnis über 12 Prozent benötigt. Das verfehlte seine Partei klar.

Zu seiner politischen Zukunft wollte er sich am Abend noch nicht äußern. Sicher sei jedoch, dass er auch weiterhin sein Ziel einer 100-prozentigen Energieversorgung aus erneuerbaren Energien verfolgen werde.

Als Gründe für das schlechte Abschneiden seiner Partei macht Fell eine Kampagne der konventionellen Energieversorger aus, die gegen das Thema Erneuerbare Energien gefahren wurde. "Wir als Grüne haben es nicht geschafft, unser Thema Energiewende zentral in den Wahlkampf einzubringen."

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