Der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Ramsthal Bernhard Sixt konnte sich über eine bis auf den letzten Platz besetzte Mitgliederversammlung freuen. Fünfundvierzig der insgesamt einhundertzweiundsechzig Mitglieder hatten den Weg ins Feuerwehrhaus gefunden. Sixt informierte über die Aktivitäten des Vereins. Während das Sommerfest wieder ein voller Erfolg war, zeigte er sich mit der Besucherzahl beim Kappenabend und dem Starkbierfest unzufrieden. In diesem Jahr werde es keinen Kappenabend geben, beim Starkbierfest wolle man die Resonanz noch einmal abwarten.


Sommerfest im Juni

Das Sommerfest soll am 25./ 26. Juni stattfinden. Er bedankte sich bei allen, die die Feuerwehr unterstützt haben und zeigte sich stolz auf die Leistungen des Vereins.
Kommandant Stefan Sixt berichtete, dass mit 26 Aktiven (darunter zwei Frauen) die Einsatzbereitschaft derzeit unter der Sollstärke von 27 liegt. Mitglieder seien vom aktiven Dienst ausgeschlossen worden, weil sie nicht an den erforderlichen Übungen teilgenommen hätten. Nur durch diese Übungen könne die Sicherheit beim Einsatz aber gewährleistet werden. In der Jugendfeuerwehr sind momentan noch fünf Feuerwehranwärter. Bei neun Einsätzen wurden im abgelaufenen Jahr 117 Stunden erbracht. Die Gesamtzahl der Dienststunden lag bei 1673. Die Übungsbeteiligung sei zwar besser geworden, aber steigerungsfähig.


Neuer Jugend-Betreuer

Hubert Simon und Alexander Back informierten über die Jugendfeuerwehr, die auch 635 Stunden Dienst einbrachte. Höhepunkt im Jugendbereich war eine 24-Stunden-Übung und das in Ramsthal veranstaltete Dartturnier der Jungendfeuerwehren des Landkreises, bei dem sich die Ramsthaler wieder den Sieg sicherten. Der Kommandant verabschiedete Hubert Simon als Betreuer der Jugendfeuerwehr, der nun in Alexander Back einen kompetenten Nachfolger gefunden hat.
Kreisbrandrat Benno Metz zeigte Anerkennung für die Ramsthaler Wehr und dankte für das Engagement der Mitglieder. Er war erfreut, dass Bad Kissingen als erster Landkreis Unterfrankens seit Jahresbeginn Digitalfunk für die Feuerwehren nutzt, was eine erhebliche Qualitätsverbesserung bedeute. Dies sei nur durch die Unterstützung der Gemeinden umsetzbar gewesen.
Kreisbrandmeister Klaus Wüscher zeigte sich besorgt über die geringe Einsatzstärke der Wehren am Tag. Diese könne nur durch die Zusammenarbeit mehrerer Wehren ausgeglichen werden. Er begrüßte die Anschaffung einer Wärmebildkamera für die Ramsthaler Feuerwehr. Das Gerät sei im Einsatz sehr nützlich und verbessere die Einsatzmöglichkeiten bei verrauchten Räumen.
Für die Bayerische Versicherungskammer überbrachte Mario Wedler-Bamberg Grußworte. Er übergab der Feuerwehr einen Rauchvorhang für Einsätze.
Der Ramsthaler Bürgermeister Alfred Gündling meinte: "Ich bin stolz auf unsere Feuerwehr." Die Gemeinde habe immer ein offenes Ohr für die Belange der Wehr. So habe die Gemeinde Mittel für einen Internetanschluss des Feuerwehrhauses, für die Digitalfunkeinführung und die Wärmebildkamera zur Verfügung gestellt. Zwei der drei Ramsthaler Rettungspunkte sind bereits beschildert und der dritte Punkt wird in Kürze hinzukommen. Bei Unfällen auf den Feldern oder im Wald ist es schwierig die Rettungsdienste zum Einsatz zu leiten, wenn der Ort nicht definiert ist.


Ehrungen

Geehrt wurden ferner langjährige Mitglieder. Zehn Jahre Mitglied sind Frank Gotzen, Alfred Gündling, Martha Warmuth. 20 Jahre: Thorsten Büttner, Daniel Lohfink, Markus Lomb, Tobia Meierl, Michael Rex, Steffen Sell. 25 Jahre Mitglied sind: Thomas Back, Ewald Brand, Kerstin Grünewald, Katja Schoch, Annette Sixt, Stefan Sixt, Bianca Warmuth. 30 Jahre Mitglied: Achim Sixt. 40 Jahre Mitglied: Erich Greubel, Karl-Heinz Kaiser, Michael Kaiser, Erich Krebs, Klaus Müller, Ewald Neder, Klaus Röder, Klaus Unsleber, Arnulf Vollert, Dieter Wahler. 50 Jahre Mitglied ist Dieter Büttner.