Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Brennerweg, weil der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege in diesem Jahr das Thema Streuobst als roten Faden für seine Veranstaltungen gewählt hat.

"Wir wollen zeigen, was aus Streuobst gemacht werden kann", sagte Markus Stockmann. Der Vorsitzende des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege Bad Kissingen und Dieter Büttner, Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege, stellten bei einem Pressegespräch das Programm des Tags der offenen Gartentür im Landkreis vor.

Die zentrale Auftaktveranstaltung findet am Donnerstag, 21. Juni, um 18 Uhr auf der Streuobstwiese an der Brennerei Lutz in Windheim statt. Am Sonntag drauf können zehn Gärten besucht werden: Zu dem Schwerpunkt in Wartmannsroth kommen zwei Gärten in Oberthulba und einer in Aura dazu. Der Fokus liege auf Haus- und Nutzgärten, erklärte Stockmann. Außerdem ist "Rosenbaron" Werner Beck aus Schwärzelbach dabei.

Die Bereitschaft teilzunehmen sei bei den Gartenbesitzern groß, sagte Büttner. So seien auch wieder Anlagen dabei, die schon vor wenigen Jahren zu besichtigen waren.

Stockmann und Büttner haben alle Bewerber-Gärten vorab besichtigt. Um die passenden Kandidaten zu finden, arbeiten sie mit den lokalen Obst- und Gartenbauvereinen zusammen. Bei diesen melden sich Interessenten. Rund anderthalb Jahre Vorlaufzeit sind laut Stockmann zur Vorbereitung der Veranstaltung notwendig.

So blickte der Kreisvorsitzende schon einmal auf den Tag der offenen Gartentür 2019 voraus. Im kommenden Jahr liegt der geografische Schwerpunkt im Raum Münnerstadt und Maßbach. Der Landkreis ist dann Gastgeber für die zentrale Eröffnungsveranstaltung des Bezirksverbands. Das Thema Streuobst wird sich beim Kreisverband für Gartenbau und Landespflege noch durch das ganze Jahr 2018 ziehen: Für November ist zum Beispiel ein Streuobsttag in Bad Bocklet geplant.