Das Sulzthaler Trinkwasser sei genießbar, hob Bürgermeister August Weingart deutlich hervor. Vorbei seien jene Zeiten der Verkeimung, als es abgekocht werden musste und Chlor zugesetzt wurde. Dennoch wurde jetzt in einer außerordentlichen Gemeinderatssitzung beschlossen, die beiden Kammern des Hochbehälters für knapp 1500 Euro hintereinander reinigen zu lassen. Dabei soll auch der Ursache der ehemaligen Verkeimung auf den Grund gegangen werden.
Der nächste Winter kommt, und vielleicht kommt auch Streusalz zum Einsatz. Jetzt beschlossen die Räte mit 4:2 Stimmen die Beschaffung eines Salzsilos für rund 18 700 Euro, das die Heilbronner Firma SWS als günstigste von drei Anbietern liefern kann. Da bisher noch kein Silo der Größenordnung von 30 Kubikmetern beim Sulzthaler Bauhof installiert ist, war zunächst die Standortfrage zu klären.
Im bestehenden Bauhofgebäude sei kein Platz mehr, stellten die Räte fest. So kamen sie auf die Idee, ein Stück Hang an der Parkplatzreihe neben der Mehrzweckhalle in Bauhofnähe auszubaggern und dort das Silo aufzubauen. Im Winter nehme die Anfahrt für den Schlepper zwar zwei Parkplätze weg, doch sei das vertretbar. Anlass für das große Salzsilo war die Aussicht auf günstige Salzeinkäufe zusammen mit den Nachbargemeinden der Verwaltungs-Gemeinschaft Euerdorf.


Solarpanel gestohlen

Alarm schlug Weingart mit seiner Meldung, dass Unbekannte ein Solarpanel an der Kläranlage stahlen. Er bittet eventuelle Zeugen jetzt um Mitteilung ihrer Beobachtungen. Die Feldgeschworenen aus dem Altlandkreis Hammelburg werden ihre jährliche Tagung 2018 in Sulzthal verbringen, verkündete Weingart. Das genaue Datum stehe noch nicht fest.
Baubeginn für die Erschließung des neuen Teils des Baugebietes Haiger soll am 9. Oktober sein. Der Abfall aus der Reinigung der Sandfänge im gesamten Ortsbereich soll in Container verladen und dann durch ein Unternehmen entsorgt werden.
Weingart berichtete von einem Ausflug des Kreistages Bad Kissingen am 3. und 4. August in den Nationalpark Bayerischer Wald. "Da waren sogar Leute aus der Landwirtschaft, aus dem Forstbereich und Jäger pro Nationalpark überzeugt", so Weingart. Sofern Privatwald angrenze, könne dieser etwa zum Schutz vor Wildschäden in einer frisch gepflanzten Verjüngung mit Zäunen abgegrenzt werden.