Herzlich willkommen geheißen wurde der neue Pastoralassistent Christian Storath im Gottesdienst und beim anschließenden Stehempfang im Pfarrzentrum. Bevor er sich selbst vorstellen konnte, bekam Storath von verschiedenen Seiten gute Gedanken mit auf den Weg.

So riet ihm Pfarrer Thomas Eschenbacher, seine Vorstellungen von einer Seelsorge der Zukunft gut abzugleichen mit den Bedürfnissen der Menschen vor Ort. Johannes Reuter, in der Diözese Würzburg verantwortlich für die Ausbildung der Pastoralassistenten, bat die Gemeinde um Verständnis dafür, dass Storath im ersten Jahr seiner praktischen Ausbildung öfters unterwegs sein werde.

Andreas Wacker, Vorsitzender des Gemeinsamen Ausschusses der Pfarreiengemeinschaft, wünschte Storath Strahlkraft nach innen und außen. "Leben Sie Ihre Charismen und wenden Sie sie bei den Menschen an!", ermutigte er ihn. Als Vertreter der Ökumene wünschte Michael Hügel, Kirchenvorstand in St. Michael, "dem weiteren Arbeiter im Weinberg des Herrn" Gottes Segen. Als Sprecherin der Ministranten überreichte Sophia Hose eine Tasse und freute sich auf künftige gemeinsame Aktionen.

Christian Storath selbst dankte für die herzliche Aufnahme in den Dörfern und der Kernstadt. Er freue sich, hier im schönen Saaletal zu sein und habe sich auch schon ein bisschen eingelebt. Der Neue im Seelsorgeteam beschrieb kurz seinen Werdegang und gab einen Ausblick auf seine Aufgaben. Sein besonderes Interesse gilt der Umwelttheologie und der Fundamentaltheologie.

Schuldienst und Jugendarbeit

Beim Reden über den Glauben seien ihm die Denkleistung und die Kreativität gleichermaßen wichtig. Mit "da sein" bringt er seinen Auftrag auf die kürzeste Formel. Storath unterrichtet am Gymnasium und an der Mittelschule. Er wird sich um die Jugendarbeit kümmern, möchte aber auch für Menschen da sein, die einsam oder traurig sind, oder für solche, die auf der Suche sind.