Noch gibt es keine Probleme, wie Jochen Willecke auf Nachfrage erklärte. Zugleich appellierte er wieder an Spaziergänger und Hundebesitzer. Sie sollen sich von den Tieren fern halten, damit diese nicht aufgeschreckt werden und dadurch unnötig Energie verbrauchen.

Die Futtersuche ist laut Willecke trotz des Schnees noch keine Schwierigkeit. "Zum Glück ist die Saale nicht zugefroren", sagte Willecke. So können die Störche im Fluss nach kleinen Fischen jagen. Und die Schneedecke ist auch nicht allzu dick. Daher musste Willecke den Störchen bisher auch kein extra Futter bereitstellen. Und in den kommenden Tagen soll es schließlich wieder etwas wärmer werden.

Man könne davon ausgehen, dass ein großer Teil der Altstörche über den Winter nicht mehr wegziehe. Das zeigten Beobachtungen auch aus anderen Gegenden. Nur die Jungtiere machten sich auf die Reise. Offenbar sind die Störche aber nicht die einzigen Vögel, die in der Region geblieben sind. Willecke hat auch eine Ansammlung von Staren bemerkt.