Zwölf neue Malteser Hospizhelfer sind in einem feierlichen Aussendungsgottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Johannes von Pfarrer Thomas Eschenbacher (links) für ihre Aufgabe gesegnet worden. Auch
Diakon Kim Sell erbat Gottes Segen für die neuen Hospizhelfer. Der Hospizgedanke ist das Konzept vom menschenwürdigen Leben bis zum Tod. Hospizhelfer/innen sind Menschen mitten im Leben, die ein Stück ihrer Zeit, ihrer Kraft, ihrer Erfahrung und auch ihrem Herzen den Menschen zur Verfügung stellen. In einer begleiteten Gruppe mit Supervisionen finden sie für sich und ihr Engagement Motivation und Rückhalt.
Die Motivationen der Hospizhelfer sind unterschiedlich: sie wollen etwas zurückgeben von dem, was sie selbst an Fürsorge und Begleitung erfahren haben oder sich auch vermehrt um alte, einsame, kranke Menschen gerade in den Pflegeheimen kümmern. Manche waren auch selbst mit dem Sterben von Angehörigen konfrontiert und haben keinen Beistand erfahren.
Auf ihre neue Aufgabe haben sich die acht Frauen und vier Männer von März 2014 bis Januar 2015 in Gesprächs- und Vortragsabenden, mehreren Wochenendseminaren, einem mehrmonatigen Praktikum und einer vierzehntägigen Supervision vorbereitet. Inhalte der Ausbildung sind dabei unter anderem die Auseinandersetzung mit dem Erleben von Sterben, Tod und Trauer. Aber auch die palliative Versorgung und Umgang mit Schmerz, Patientenverfügungen und gesetzlichem Regelungen sind Teil der Vorbereitungskurse. Die neuen Hospizhelfer arbeiten alle ehrenamtlich in und um Hammelburg, Bad Brückenau und Bad Kissingen und sind dann den dortigen Supervisionsgruppen zugeordnet.

Die Teilnehmer

Teilnehmer des Kurses waren:
Ursula Beck (Schwärzelbach),
Sieglinde Brust (Obererthal),
/>Brigitte Kubatko (Bad Brückenau), Christian Kubatko (Bad Brückenau), Peter Lamping (Bad Kissingen), Erna Mock-Kleinhenz (Geroda), Michael Kleinhenz (Geroda), Lars Reh (Fuchsstadt), Elfi Sticht (Hammelburg), Galina Fromm (Hammelburg), Roswitha Schlereth (Albertshausen), Claudia Stadelmann (Haßfurt). Die Ausbildung leiteten Martina Mirus, Würzburg, und Theresia Merz, Hammelburg.