Zu den festen Terminen des Jahres gehören in Wartmannsroth nicht nur die klassischen Feiertage wie Ostern und Weihnachten, sondern auch die Veranstaltungstermine des heimischen Theaters. Die sind am 26. und 29. Dezember sowie am 5. Januar, jeweils ab 19 Uhr im Feuerwehrhaus.

Es gibt auch heuer wieder zwei Theaterstücke, nämlich den Einakter "Zum Teufel mit der Handysucht" mit der Theaterjugend und die Komödie "Modenschau im Ochsenstall" mit den Erwachsenen.

Wenn es mit dem landwirtschaftlichen Betrieb bergab geht, und wenn zudem noch der Zuchtbulle seine Arbeit verweigert, dann ist guter Rat gefragt. So entstand aus der Not heraus die Idee für die Modenschau im Ochsenstall. Es wäre kein abendfüllendes Theaterereignis, wenn hierbei auf Anhieb alles glattginge. Witzige Komplikationen sind also zu erwarten. Humorvolle familiäre Verwicklungen, Seitenhiebe auf die ländliche Gesellschaft und Improvisationsfähigkeiten sind angesagt. Und dann wäre endlich die Frage zu klären, wo denn die Models bleiben. Die Komödie von Autor Jonas Jetten verspricht den Zuschauern jedenfalls unterhaltsame Stunden.

Gab es eine Zeit vor dem Handy? Die Theaterjugend aus Wartmannsroth hat sich ein höchst aktuelles Thema mit dem Stück von der Autorin Beate Irmisch "Zum Teufel mit der Handysucht" ausgewählt. Die gesamte Familie ist von der neuzeitlichen Technik in Beschlag genommen, sogar die Oma. Persönliche Gespräche ohne diese Handys scheinen nicht mehr möglich zu sein. Oder geht das doch noch?

Seit der Kirchweih ist die Theatergruppe Wartmannsroth mit den Proben beschäftigt. Einmal wöchentlich stehen die Laiendarsteller auf der Bühne im Feuerwehrhaus. "Im Grunde haben wir unsere Komödie schon gut gelernt", sagt Gabi Reinhart, die sich nicht als alleinige Regisseurin bezeichnen lassen will. Denn es sei doch die Teamarbeit der gesamten Gruppe. Jetzt wird allerdings noch an den Feinheiten auf der Bühne gefeilt. Die Zuschauer sollen nämlich mit gekonnter Mimik und überzeugenden Gags überrascht werden. In solchen Details liege der eigentliche Reiz für die Theatergruppe, auf der Bühne zu agieren.