Die Vorbereitungen zur Kreuzberg-Wallfahrt der Euerdorfer Kreuzbruderschaft am 20. und 21. Juli laufen auf Hochtouren. Schließlich muss der ungefähr 70 Kilometer lange Fußmarsch für rund 100 Teilnehmer gut organisiert sein. Unter dem Motto "Gottes Schöpfung ist wunderbar" wurden zahlreiche Gebete, Texte, Lieder und Meditationen für alle Streckenabschnitte vorbereitet. Für besondere Anliegen sind in der Euerdorfer und Wirmsthaler Kirche Kästchen aufgestellt. Hier kann jeder seine Bitten einwerfen und dann zum Kreuzberg bringen lassen.

Aber eine Wallfahrt ist nicht nur für den Geist und die Seele, auch der Körper wird gefordert. So unterstützen Wallfahrtsleiterin Gisela Leber und Quartiermeister Bruno Brimer gemeinsam mit einem großen Team die Teilnehmer mit Getränken, Traubenzucker oder Pflaster für Blasen an den Füßen. Außerdem steht für die Teilnehmer, die nicht mehr weitergehen können, ein Wagen bereit. Rund 100 Teilnehmer aus Euerdorf und aus den Nachbargemeinden waren es in den letzten Jahren. "So eine Wallfahrt ist keine Routine, auch wenn wir sie schon seit vielen Jahren organisieren", erklärt Gisela Leber und ergänzt: "Jede Wallfahrt ist ein ganz besonderes Ereignis, das noch lange positiv nachwirkt."

Neues Liederbuch

Zur diesjährigen Wallfahrt gibt es ein neues Liedbuch, das zum Aufbruch verteilt wird. Die Wallfahrt beginnt am Samstag, 20. Juli, in der Euerdorfer Pfarrkirche. Treffpunkt ist um 5.45 Uhr. Von da aus geht es über die Wildfuhr nach Stralsbach, Burkardroth, Premich und Waldberg. Über die "Kniebrech" gelangen die Wallfahrer zum heiligen Berg der Franken. Ankunft wird dort gegen 15.30 Uhr sein. Nach Bezug des Quartiers wird um 18 Uhr der Kreuzweg gebetet. Dazu geht es bei schönem Wetter zu den Kreuzen hoch. Am Abend ist geselliges Beisammensein mit Musik angesagt. Zur Untermalung des Wallfahrtsgottesdienstes am Sonntagfrüh bringen die Euerdorfer Wallfahrer einen eigenen Chor mit. Der Rückweg wird am Sonntag Mittag angetreten. Gegen 20.30 Uhr kommen die Wallfahrer wieder in der Marktgemeinde an, wo sie von der Gemeinde mit Kerzen an den Holzhallen empfangen werden. Gemeinsam geht es dann in die Pfarrkirche zum Abschlusssegen.