Ab Freitag, 15. August, ist diese unter der bekannten Adresse www.hammelburg.de zugänglich. Der bisherige Internetauftritt ist stark in die Jahre gekommen. Vor allem das Design wirkt nicht mehr zeitgemäß. "Die Überarbeitung war lange ersehnt und dringend nötig", sagte Bürgermeister Armin Warmuth (CSU) bei der Vorstellung der neuen Seite.

Die Rubriken wurden zusammengefasst und neu sortiert. Das soll die Übersichtlichkeit verbessern. Die Hauptmenüs sind nun am Kopf der Seite zu finden. Dort soll vor allem der Tourismus jetzt besser zur Geltung kommen. Die Winzer und Gastronomiebetriebe haben die Möglichkeit, sich direkt auf der Internetseite der Stadt zu präsentieren. "Das Design, die Struktur und die Inhalte sind neu", fasste Jochen Vogler, in der Verwaltung für die EDV zuständig, zusammen. Alle Texte wurden aktualisiert. Bianca Kuchenbrod war dafür verantwortlich. Einige neue Texte und Bilder werden aber erst in den kommenden Wochen eingepflegt.

"Es steckt viel Planung und viel inhaltliche Arbeit hinter dem neuen Internetauftritt", erklärte Vogler. Die ersten Vor überlegungen habe es im Jahr 2011 gegeben. Darauf folgte eine Bestandsaufnahme. Vor etwa einem Jahr wurde dann mit dem externen Dienstleister über das Design gesprochen. Es ist auch für mobile Endgeräte angepasst. Den Veranstaltungskalender wird es künftig als RSS-Feed geben. Die Stadt verspricht, die Homepage aktuell zu halten.

Auch der Online-Auftritt der Stadtbibliothek ist neu strukturiert: Aktuelle Veranstaltungen sowie die neuesten Bücher, CDs und DVDs werden gleich auf der Startseite präsentiert. Dort ist ein direkter Zugang zu den verschiedenen Katalogen zu finden. "Die Angebote für Kindergärten und Schulen sind schneller zu erreichen, und die Förderer sind stärker herausgehoben", sagte Bibliotheksleiterin Karin Wengerter.

Mit der neuen Homepage erweitert die Stadt ihre Öffentlichkeitsarbeit: Künftig werden die Protokolle der Ratssitzungen ins Internet gestellt. Die Geschäftsordnung des Stadtrats ist zu diesem Zweck jüngst geändert worden. Die Digitalisierung geht sogar noch einen Schritt weiter. Ein Ratsinformationssystem steht in den Startlöchern - einige wenige Details müssen aber noch geklärt werden. Die Stadträte sollen in einigen Wochen die Beschlussvorlagen nicht mehr ausgedruckt zugeschickt bekommen. Sie sollen sich die Dokumente auf ein Tablet herunterladen und auf dem Gerät zu den Sitzungen mitbringen. Dafür gibt es eine spezielle App.