Den Dank des Innenministers, der Stadt, des Landkreises und der Kreisbrandinspektion nahmen elf Feuerwehrleute aus den Stadtteilen für ihren langjährigen, aktiven Dienst entgegen. Sie erhielten das Feuerwehrkreuz in Gold und Silber für den freiwilligen Dienst "rund um die Uhr" zum Schutz und zur Hilfe am Nächsten. Im Remter des Rathauses stellte Bürgermeister Armin Warmuth fest: "Sie leisten Herausragendes und stellen sich zudem den aktuellen Herausforderungen, ob Umweltschutz oder Digitalisierung. Doch steht immer der Mensch im Mittelpunkt. Ihre ehrenamtliche Tätigkeit soll mit dieser Auszeichnung zu Recht in den Vordergrund gestellt werden."

Die Stadt ist stolz auf ihre elf Feuerwehren mit 612 Dienstleistenden. Die Stützpunktwehr Hammelburg ist die zahlenmäßig größte Wehr im Landkreis und liegt mit 141 Atemgeräteschutzträgern ebenfalls an der Spitze. "Wir sind gut aufgestellt. Doch dies bringt auch Verpflichtungen mit sich", bemerkte Warmuth mit dem Blick auf Feuerwehrhäuser, Fahrzeuge und Ausrüstungen, die anstehen. Dafür sind Mittel im Haushalt eingestellt, doch braucht es Zeit, die vielen Wünsche realisieren zu können. Teilweise sind für den Gebäudebau Bebauungspläne notwendig, Architekten und Planer sowieso. "Aber diese Investitionen sind wichtig und richtig", räumte der Rathausobere mit seinem Dank an die zu Ehrenden ein.

Nach Ansicht von Landrat Thomas Bold entspricht die Weiterentwicklung der Wehren den Erfordernissen der Zeit. "Wir brauchen Organisationen wie die Feuerwehr zur Bekämpfung und Unterstützung in Notlagen, denen wir gemeinsam entgegentreten müssen", appellierte er. Hammelburg, eine der ältesten Feuerwehren im Kreis, ist in die Einsätze auf der Autobahn eingebunden. "Dafür brauchen die Wehren Gerät, das bislang nicht erforderlich war und das Investitionen nach sich zieht", betonte er mit seinem Dank an die Stadt für die notwendige Ausstattung.

"Die beste Ausrüstung nützt jedoch nichts ohne die Menschen dahinter, Feuerwehrleute, die bereitstehen und sich engagieren", betonte Bold wissend, dass in einigen Dörfern die Feuerwehr als einziger Verein auch gesellschaftliche Anlässe als Ausrichter und Organisator wahrnimmt. Die zu Würdigenden erhalten neben der staatlichen Ehrung die goldene Ehrenamtskarte und die Möglichkeit für einen Urlaub in Bayerisch Gmain. Ein "Dankeschön" galt auch den Führungskräften, den Lebenspartnern der Aktiven und den Arbeitgebern für deren Verständnis.

Die Auszeichnung nahmen Warmuth, Bold, Kreisbrandrat Benno Metz und Kreisbrandmeister Elmar Eisenmann gemeinsam vor. Die Kommandanten schilderten in einem kurzen Abriss den Werdegang der zu Ehrenden in der jeweiligen Feuerwehr. Mit dem goldenen Ehrenkreuz für 40 Jahre, der Urkunde und einem Weinpräsent wurden die nachfolgenden Feuerwehrleute ausgezeichnet: Werner Balling, Edgar Ziegler, Thomas Ziegler (alle Gauaschach), Siegmar Dorn und Klaus Fuchs (beide Obererthal), Kurt Tumpach und Nobert Schaub (beide Pfaffenhausen), Jürgen Vieres und Günter Schneider von der Wehr in Diebach sowie Wolfgang Schum aus Feuerthal. Peter Hüfner aus Untererthal nahm die silberne Würdigung für 25 Jahre aktiven Dienst entgegen.

Kreisbrandrat Metz sah die Erhaltung und Unterstützung der Leistungsbereitschaft als "roten Faden", der besonders den Kommandanten zu verdanken sei. Seine Anerkennung für die finanzielle Ausstattung galt der Stadt und dem Landkreis.