Das weihnachtliche Singen und Musizieren zum vierten Adventssonntag ist nicht nur Tradition, sondern besitzt auch eine eigene Note. Musiker, Klein und Groß, Sänger und Sangesbegeisterte gestalteten dieses Konzert, das die Pfarrkirche bis auf den letzten Platz füllte. Klassisches, Festliches und Fröhliches liefen bei dieser Veranstaltung zusammen, die die Untererthaler Musikanten, deren Jugendorchester, die Singgruppe "Hope" und der Männerchor des MGV Untererthal gemeinsam präsentierten.


Klassisch und modern

Für die klassische Variante sorgte das von Helmut Schäfer dirigierte Hauptorchester der heimischen Musiker mit zwei Werken von Ludwig van Beethoven und der Komposition "O little town of Betlehem" des einst in Philadelphia lebenden Komponisten und Musiker Lewis Henry Redner. Doch auch Michael Jacksons "Heal the World" und Lloyd Webbers Musical-Melodien aus "Jesus Christ Superstar" fanden hier Eingang. Das Jugendorchester steuerte "Land of the Pharaohs" und "Rock my Soul" gelungene Beiträge bei.
Für fröhlichen, gefälligen "Adventssound" sorgte die Gruppe Hope mit weihnachtlichen Liedern und Evergreens wie "Winter Wonderland" und "Die Nacht der Nächte". Aufhorchen ließ der Männerchor, der - nur mit 15 Stimmen präsent - eine gesanglich sehr gute Leistung bot. Chorleiter Franz Baumer und die Seinen hatten sich gut vorbereitet und intonierten unter anderem zwei Lieder des Westheimers Siegfried Herterich.
Wie Moderator und Stadtrat Arnold Eiben ankündigte, gehen die Spenden aus dieser Veranstaltung der Neugestaltung der Alten Schule zu, die künftig der Krieger- und Soldatenkameradschaft, der Untererthaler Karnevalsgesellschaft, dem MGV und den Untererthaler Musikanten als Vereinsheim dienen soll.
/>Der Umbau dauert schon einige Zeit, hier arbeiten und werkeln Freiwillige, die durch Eigenleistung (und finanzielle Unterstützung der Vereine) ihre Zusage über Leistungen in Höhe von 70 000 Euro in dem im Besitz der Stadt befindlichen Gebäude erfüllen wollen, das auch vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) im Rahmen der Dorferneuerung und der Stadt gefördert wird. Die Spendenbitte fiel auf fruchtbaren Boden. Wie Ortsbeauftragter und Stadtrat Bernd Hüfner mitteilt, wurde mehr als 1000 Euro eingesammelt. Nach Informationen Hüfners ist der Trockenbau im Gebäude abgeschlossen. Die Holztreppe zum Obergeschoss erhielt im unteren Bereich einen Betonsockel und wird in Kürze im oberen Teil mit einem Stahlgerüst versehen. Beide Abschnitte erhalten allerdings auch Holzstufen. "Wir gehen jetzt den Sanitärsektor an und die Türen und die Fenster, die noch nicht erneuert sind", teilte er mit. "Die Erneuerung der Außenfassade und des Daches müssen wir Fachbetrieben überlassen", fügt Hüfner hinzu, der die Fertigstellung des Vereinsdomizils zum Herbst des kommenden Jahres erwartet.