"Es ist großartig, dass so viele Kinder in Not auf diese Weise ihr oftmals erstes und einziges Weihnachtsgeschenk erhalten und dadurch gezeigt bekommen, dass sie nicht vergessen sind", sagt Päckchensammler Dieter Densch von der Annahmestelle in Machtilshausen. Auch Projektleiterin Diana Molnar vom Verein "Geschenke der Hoffnung" e.V. blickt auf eine erfolgreiche Päckchensammlung zurück: "Die Aktion erfreut sich nach wie vor einer wachsenden Unterstützung. Immer mehr Schulen, Kindergärten, Unternehmen, Kirchengemeinden und Privatpersonen engagieren sich, um Kindern eine einzigartige Freude zu bereiten und Hoffnung zu schenken."

Gleichzeitig wächst die Zahl anderer Päckchen-Sammelaktionen, die insbesondere auf lokaler Ebene zum Teil unter dem rechtlich geschützten Namen "Weihnachten im Schuhkarton" auftreten. "Umso erfreulicher ist es, dass unsere Geschenkaktion wächst", so Molnar. "Denn nur dank der tausenden ehrenamtlichen Mitarbeiter können wir einen hohen Qualitätsanspruch sicherstellen. Unsere Sammelstellen und lokalen Verteilpartner sind geschult und registriert. Sie müssen sich an ein ausführliches Berichtssystem halten, um die notwendige Transparenz sicherzustellen".

Hunderttausende beteiligten sich

Bis zum 15. November hatten sich hunderttausende Päckchenpacker in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Südtirol und Liechtenstein an "Weihnachten im Schuhkarton" beteiligt. Die Aktion ist Teil der weltweit größten Geschenkaktion "Operation Christmas Child".

Wer den Abgabeschluss verpasst hat, kann die Aktion noch finanziell unterstützen: Spenden sind über die Websiteoder klassisch per Überweisung möglich (Geschenke der Hoffnung, IBAN: DE12 3706 0193 5544 3322 11, Verwendungszweck: 300501/ Weihnachten im Schuhkarton).

Die Schuhkartons werden vorwiegend in Osteuropa und der Mongolei verteilt. Ehrenamtliche aus Kirchengemeinden unterschiedlicher Konfessionen organisieren die Verteilungen und wählen die bedürftigen Empfänger oft in Zusammenarbeit mit Sozialbehörden vor Ort aus. "Ziel der Aktion 'Weihnachten im Schuhkarton' ist es, Kindern Glaube, Hoffnung und Liebe zu vermitteln," sagt Geschäftsführer Bernd Gülker. Dies geschehe neben den Schuhkartons durch langjährige Partnerschaften zwischen örtlichen Kirchengemeinden und Institutionen. Häufig entstünden neue Hilfsinitiativen für bedürftige Familien. Die Verteilung der Schuhkartons selbst findet oft im Rahmen einer Weihnachtsfeier statt. Dabei wird den Kindern auch ein Heft mit biblischen Geschichten angeboten, um ihnen die Bedeutung von Weihnachten näher zu bringen.

Bilder im Internet

Bilder und Berichte werden kurz vor Weihnachten auf der Internetseiteund in sozialen Netzwerken veröffentlicht. Im Rahmen der weltweiten Aktion wurden seit 1993 bereits über 110 Millionen Kinder in mehr als 150 Ländern beschenkt.