Sein eigenes Blut zu spenden, ist nicht jedermanns Sache. Umso mehr Anerkennung zollt das Bayerische Rote Kreuz jenen Spendern, die sich seit vielen Jahren freiwillig die Injektionsnadel an den Arm zum Abzapfen des Lebenssaftes ansetzen lassen.

Das Blutspenden sei ein altruistischer Ehrendienst im edelsten Sinn, meinte BRK-Kreisvorsitzender Dr. Alexander Siebel. Und es sei ein wichtiger Dienst, auf den schwer verzichtet werden könne, zumal Verunglückte oder Kranke oftmals auf Blut angewiesen seien. Mit Gerald Neupert, dem Beauftragten des Blutspendedienstes, verteilte er die goldenen Nadeln und Urkunden als Auszeichnungen für 50- bis 150-maliges Blutspenden an 32 Spender. Zehn weitere Spender bekommen diese Insignien nachgereicht.

An der Spitze stehen Roswitha und Gerhard Machwart aus Wartmannsroth sowie Manfred Baumgart aus Oberthulba mit 150 Spenden. Bereits 125mal ließen sich Edgar Balling aus Hammelburg und Alfons Kippes aus Fuchsstadt Blut abzapfen. Geehrt für die 100-fache Blutspende wurden Karl Brimer aus Elfershausen sowie aus Hammelburg: Beate Hepp, Elvira Kuchenbrod, Peter May, Josef Ruppert, Rudolf Schipper und Matthias Schmitt. 75mal spendeten ihr Blut: Alfred Strauss aus Elfershausen; Reinhold Hopf und Thomas Hugo aus Fuchsstadt sowie Bernhard Dittmaier, Thomas Doschko, Dr. Georg Bauer, Albert Schaefer und Walter Hillenbrand aus Hammelburg sowie außerdem Heinz Iten, Evelin Schipper, Christian Schmitt und Christa Preisendörfer aus Wartmannsroth. Renate Kippes aus Fuchsstadt, Uwe Brustmann aus Wartmannsroth sowie Andrea Brumby-Ungersboeck, Alexander Derr, Arno Roemer, Helmuth Schlereth, Sebastian Vogt und Willy Volkert aus Hammelburg spendeten 50mal.

Dritte Bürgermeisterin Rita Schaupp (SPD) sprach ihre Anerkennung für so viel Engagement aus. "Damit leisten Sie vielen Betroffenen in lebensgefährlichen Situationen einen wertvollen Dienst, auf den diese angewiesen sind." Schaupps Dank ging auch an die engagierten Helfer des Roten Kreuzes.

Im vergangenen Jahr seien im Bereich des Altlandkreises Hammelburg bei 22 Terminen 2331 Blutspenden geleistet worden, so die Pressemitteilung des BRK. 300 Spender seien dabei erstmalig angetreten. 138 ehrenamtliche BRK-Mitglieder leisteten dabei knapp 800 Stunden. Kreisvorsitzender Siebel dankte den Helfern und sprach anerkennend von hoher Zuverlässigkeit der Blutspender. "Viele sind noch anderswo ehrenamtlich tätig", lobte er die grundsätzliche Einstellung zur Hilfe.