Er ist schon gespannt, wie alles ablaufen wird, sagt ein Anwohner. Der Ausbau der Friedhofstraße beginnt jetzt direkt nach Ostern. Verschiedene Sperrungen stehen bevor.

Zunächst ist der Abschnitt zwischen Einmündung Kirchgrundsiedlung und der Kreuzung Am Sportzentrum dicht. Für die Anlieger ist eine Zufahrtsmöglichkeit zu den Grundstücken aber immer möglich, wie Peter Kreß vom Tiefbauamt auf Nachfrage erklärte. Als erstes sind der Kanal und die Hausanschlüsse an der Reihe, danach folgt der Ausbau der Straße selbst. Im Zuge der Arbeiten werden auch Glasfaserleitungen verlegt und die Beleuchtung erneuert.

Entlang der Bundesstraße 287 weisen an der Lagerkreuzung und den beiden Anbindungen Mitte und Ost Tafeln auf die Sperrung hin. "Wir haben schon Erfahrungen mit dem ersten Abschnitt in der Friedhofstraße", sagte Kreß. Denn vor rund sieben Jahren wurde der obere Teil am Kreisel ausgebaut.

Die Kreuzungsbereiche Friedhofstraße/ Kirchgrundsiedlung und Friedhofstraße/ Am Sportzentrum bleiben zunächst frei. Doch sie kommen im Verlauf der Arbeiten ebenfalls dran - die Kreuzung Friedhofstraße/ Am Sportzentrum vielleicht in den Pfingstferien. Danach rutscht die Baustelle nach oben und der Abschnitt zwischen der Einmündung Kirchgrundsiedlung und der Einmündung Friedrich-Müller-Straße wird ausgebaut.

Außerdem soll auch das Stück zwischen Friedhofstraße und Anbindung Mitte erneuert werden. Diese Arbeiten und die damit verbundene Sperrung müssen aber noch in den ganzen Bauablauf eingetaktet werden.

Für Unruhe im Vorfeld sorgte die Verlegung der Haltestelle für die vier morgendlichen Schulbusse. Ab Donnerstag, 12. April, halten sie nicht mehr direkt vor der Grundschule, sondern unterhalb vom Feuerwehrgerätehaus. Für die Busse wird dort eine Wendemöglichkeit geschottert.

Der Ausbau der Friedhofstraße ist die dritte Großbaustelle im südlichen Stadtbereich. So errichtet die evangelische Pfarrgemeinde bereits seit Ende des vergangenen Jahres ein neues Gemeindehaus. Nachdem die Arbeiten durch den Frost zunächst ausgebremst worden sind, geht es jetzt mit umso mehr Schwung weiter. Fast jeden Tag könne man einen Fortschritt erkennen, sagte Pfarrer Robert Augustin zum aktuellen Stand des Vorhabens. Seit einigen Tagen ist mittlerweile auch die Hammelburger Wohnungsbaugenossenschaft dabei, zwischen Friedhof und Adolf-Kolping-Straße ihre beiden neuen Wohnblocks zu errichten.

Alle Baustellen müssen aufeinander abgestimmt werden, vor allem dann, wenn der zweite Ausbauabschnitt in der Friedhofstraße beginnt. Der Baustellenverkehr darf sich nicht in die Quere kommen. Für einige Zeit wird der Stadtbereich rund um die Friedhofstraße damit zu einem räumlichen Schwerpunkt des Baugeschehens in Hammelburg. Der Ausbau der Friedhofstraße soll zügig vorangetrieben werden, damit der größte Teil der Arbeiten bis zum Ende des Jahres abgeschlossen werden kann, wie Kreß erklärte.