Der Entwurf für die Sandsteinfigur St. Michael aus dem Elfershausener Bildhauerbetrieb Emmert ist der Favorit des Marktgemeinderates Oberthulba. Er ist eines von drei Angeboten, die nach einer Ausschreibung vorlagen. Die fertige Figur ist über zwei Meter hoch (mit Sockel). Sie soll die Frankenbrunner Michaelskapelle im kommenden Jahr zur 300-Jahr-Feier im Außenbereich zieren.


Zeichen der Heimatverbundenheit

Bildstockwanderwege in der Gemarkung Oberthulba sind Zeichen der Heimatverbundenheit, zu der sich besonders der ansässige Obst- und Gartenbauverein bekennt. Vorsitzende Margot Schottdorf (CSU) bat den Marktgemeinderat und Bürgermeister Gotthard Schlereth (FWG/CSU) jetzt mit Erfolg um die Beschilderung existierender Bildstockwanderwege, die es als Nord-, Süd- und Dorfroute gibt.
Die Strecken sind von 1,7 bis maximal 14,5 Kilometer lang. Als bekanntester Bildstock dürfte die Bohligsäule gelten. Sie wurde von der Familie Bohlig (zeitweise auch Bohlich genannt) aus Dankbarkeit 1657 errichtet, weil man den 30-jährigen Krieg unbeschadet überstand. Mit jedem Bildstock ist nämlich meist eine Geschichte verbunden, die dahintersteht. Ziel wird ein Flyer sein, in welchem die Bildstöcke nicht nur aus Oberthulba, sondern auch aus den übrigen Ortsteilen der Marktgemeinde zu sehen sind. Ein Treffen aller Obst- und Gartenbauvereine am 22. April in Frankenbrunn wird diesen Vertretern Gelegenheit geben, sich einzubringen.


Marktplatz-Umbau teurer

Teurer als vorerst geplant wird der Umbau des Marktplatzes in Oberthulba. Das Planungsbüro Dietz & Partner korrigierte den Entwurf mit der Kostenschätzung von zunächst 690 000 auf jetzt 730 000 Euro.
Der genaue Umzugstermin für den Thulbaer Kindergarten St. Elisabeth in das Ausweichquartier Quellenstraße 14 (Oberthulba) steht noch nicht fest. Jetzt wurde den Räten die exakte Planung der Gebäudenutzung vorgestellt.


Ruhebereich und Leseraum

Die sieht Plätze für Krippen, Schlafgelegenheit und Ruhebereich genauso vor wie spezielle Räume für Spiele, Bauklötze, Puppen, Puzzle, Legos und Bewegung. Freilich wurde auch an die Vorschüler mit Leseraum und Hausaufgabenbereich, an Sanitärbereiche sowie an das Personal mit Büroräumen gedacht. Die Kostenschätzung der Umgestaltung liegt bei rund 56 000 Euro, Eigenleistungen vorausgesetzt.
Braucht die Rhön einen Nationalpark? Schlereth berichtete von einem Ortstermin am 15. März mit der Bayerischen Staatsministerin für Umwelt und Verbraucherschutz, Ulrike Scharf. Die Info-Tour führte vom Klaushof nach Aschach und Stralsbach. Vom Kreuzberg aus habe man den Blick auf den Klauswald genossen, hieß es.
Alternative Standortvorschläge für den dritten bayerischen Nationalpark gibt es in den Bereichen Main-Spessart und Steigerwald.