Das neue Wassertretbecken im "Stadtpark" ist eine "Super-Idee" sind sich die Fuschter Kinder einig. Denn das Novum, das jetzt seiner Bestimmung übergeben wurde, ist nicht nur für Erwachsene, sondern auch Kinder, die einen eigenen Planschbereich erhielten.
Noch vor der Einweihung nahmen die Jüngsten den gepflasterten Wasserlauf unterhalb des Tretbeckens in Besitz. Die Freude der Jüngsten war augenscheinlich als sie an dem warmen Sommerabend in dem Bächlein tollten und sich gegenseitig nass spritzten. Das ist auch künftig möglich, während die Erwachsenen sich in gemäßigter Form dem Prinzip von Sebastian Kneipp widmen können.
Vize-Bürgermeister Manfred Öftring übergab - stellvertretend für den in Urlaub weilenden Bürgermeister, Peter Hart - das Novum der Öffentlichkeit. Es soll den Fuchsstädter Bürgern ermöglichen, täglich etwas für die Gesundheit zu tun, ganz nach dem Kneipp'schen Zitat: "Wer nicht jeden Tag etwas Zeit für seine Gesundheit aufbringt muss eines Tages viel Zeit für seine Krankheit aufbringen."
Erfreulicherweise wurden die Kinder in der Planung nicht vergessen. Eine Initiativgruppe regte das Wassertretbecken im März an, das übrigens für jeden zugänglich ist. "Der Gemeinderat bewilligte das Projekt einstimmig. Lediglich einige kleine Änderungen flossen ein. So wurde beispielsweise eine L-Form für das Tretbecken gewählt", informierte Öftring. "Wir wollen versuchen noch einige Gymnastikgeräte zu integrieren und im Herbst ein paar Büsche anzupflanzen", ergänzt er.
Das Wasser kommt aus den "Wiesenbach"-Quellen und stellt eine natürliche Ressource dar. Mittels Pumpe gelangt es in das Tretbecken und in den Planschbereich und fließt dann zurück in den Wiesenbach. "Die Betonarbeiten vergaben wir an eine Firma, die anderen Leistungen erbrachte der Bauhof und freiwillige Helfer. Insgesamt betrug der Kostenaufwand rund 20 000 Euro", fügt der Zweite Bürgermeister an. Sein besonderer Dank galt Josef Mützel, der mit Einfühlungsvermögen - und ohne Plan - den Bachlauf für die Kinder pflasterte. Josef Reis, Otmar Pfülb und Georg Stöth übernahmen die Pflasterung des Barfußganges und Paul Uebel kümmerte sich um die komplette Elektrik. Ein Dank galt auch denen, die Aufsicht und Pflege am Becken übernehmen, nämlich den Ideengebern, für die Michael Stöth ein Grußwort sprach. Pater Josef segnete die neue Anlage und bat um Gottes Schutz für alle, die sie nutzen.
An alle richtete Öftring die Bitte, sorgfältig mit der neuen Errungenschaft umzugehen und das Gelände und Wasser nicht zu verschmutzen.