Der Markt Oberthulba setzt auf zügige Lösungen bei der Breitbandversorgung. Die jüngste Ankündigung des Freistaates dürfe nicht eine reine Absichtserklärung sein, betonte Bürgermeister Gotthard Schlereth (CSU-FW). "Wir brauchen dieses hochleistungsfähige Netz für unsere Gewerbebetriebe."
Über die Vorgehensweise informierte Kämmerin Nicole Wehner. Demnach muss der Bedarf mit 50 Mbit/s Download und 2 Mbit/s Upload nachgewiesen werden. Deshalb erhalten in den nächsten Tagen alle 450 Gewerbetreibende einen entsprechenden Fragebogen, der bis 14.März an die Gemeinde zurückzugeben ist. Nur mit dem Nachweis des Bedarfs besteht die Möglichkeit der Breitbandförderung, betonte Wehner. Eventuelle Fragen zur Fragebogenaktion können mit der Marktgemeinde geklärt beziehungsweise besprochen werden.
Wegen der Änderung des Flächennutzungsplanes Burkardroth und der Änderung des Bebauungsplanes "Am Kirchberg II" muss auch der Markt Oberthulba als angrenzende Kommune eine Stellungnahme abgeben. In den nun geänderten Plänen sind neben der Planung eines Seniorenwohnheimes nun auch die erforderlichen Ausgleichsflächen eingearbeitet. Vom Oberthulbaer Rat gab es keine Einwände.
Informiert hat Bürgermeister Gotthard Schlereth über ein "Interkommunales Energiekonzept" in der "Allianz Kissinger Bogen". Hierbei wollen die beteiligten Kommunen zusammenarbeiten und feststellen, wo Energie effizienter genutzt oder eingespart werden kann. Zunächst, so Schlereth, denkt man an die Untersuchung öffentlicher Gebäude oder Anlagen. Die Idee wurde gut geheißen, sollte aber nur zusammen mit den übrigen Kommunen angegangen werden.
Eine Ausarbeitung wird ebenfalls mit etwa 75 Prozent gefördert, ließ der Bürgermeister wissen.