Eigentlich wollten die Verantwortlichen des Obst- und Gartenbauvereins Frankenbrunn bei ihrer letzten Sitzung nur die Nikolausfeier für die Kleinen aus dem Ort und den Seniorennachmittag am dritten Advent planen
Als Helmut Hämel, der Vorsitzende des Vereins allerdings den Gedanken äußerte, irgendwann einmal eine Krippe mit seinem Team bauen zu wollen, wurde schnell klar, dass aus dem Irgendwann ein Sofort werden würde.
Bilder von Krippen und Figuren wurden gesichtet und verglichen. Als dann die Entscheidung gefallen war, dass der Josef mindestens 1,60 m groß sein sollte, war der eigentliche Baubeginn beschlossene Sache. Mit Materialunterstützung einer Baufirma aus Albertshausen und des Sägewerks aus Neuwirtshaus ging es im Hof der Familie Fella ans Werk. Am zweiten Adventssamstag war es dann soweit, die Krippe wurde wieder in Einzelteile zerlegt, zum Kirchplatz transportiert, dort wieder zusammengesetzt und der Ortsbevölkerung am Abend nach dem Gottesdienst bei Glühwein und Bratwurst vorgestellt. Dabei wollte man im ersten Jahr auf das Aufstellen aller Figuren nicht verzichten, obwohl die heilige Familie nach Ansicht des OGV-Vorsitzenden eigentlich noch auf Herbergssuche ist.


Nikolaus schaute vorbei

Die Szene glich den Interviews von Fußballprofis nach Spielende, als der Nikolaus im gut besetzten Feuerwehrhaus von Frankenbrunn geduldig die Fragen der meist älteren und mutigen Kinder beantwortete. 26 Kinder erhielten von dem Bischofsdarsteller Edwin Fella einheitliche und traditionell gefüllte Säckchen des Obst- und Gartenbauvereins. Dessen Vorsitzender Helmut Hämel hatte alle willkommen geheißen und sich bei dem Musikverein für die musikalische Ausgestaltung bedankt. Dabei wurde er ebenso wie sein Stellvertreter Thomas Fella vom Nikolaus für das Engagement in Verein und Dorf mit Lob bedacht. red